Rechenzentrumsboom im Rhein-Main-Gebiet Argaman plant 200-Megawatt-Rechenzentrum in Birstein

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Der Frankfurter Investor Argaman Group plant mit „Frank Cube“ ein Großrechenzentrum im Main-Kinzig-Kreis. Die Anlage soll bis 2028 entstehen und durch Windenergie versorgt werden.

Der Radius der Datacenter-Ansiedlung im Frankfurter Raum erweitert sich stetig. (Bild:  Frankfurter Skyline /Kiefer / CC BY-SA 2.0)
Der Radius der Datacenter-Ansiedlung im Frankfurter Raum erweitert sich stetig.
(Bild: Frankfurter Skyline /Kiefer / CC BY-SA 2.0)

Die Argaman Group will im osthessischen Birstein ein Rechenzentrum mit einer IT-Leistung von 200 Megawatt errichten. Das Projekt mit dem Namen „Frank Cube“ soll auf einer Fläche von elf Hektar im neuen Gewerbegebiet „Im obersten Grünnel“ entstehen. Geplanter Fertigstellungstermin ist das Jahr 2028.

Energieversorgung über Windkraft und Gas

Die Stromversorgung des Rechenzentrums soll primär aus einem nahegelegenen Windpark mit 21 Turbinen erfolgen. In der Anfangsphase wird zusätzlich ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk zum Einsatz kommen, das später auf Wasserstoff umgestellt werden kann. Perspektivisch ist der Anschluss an eine 380-Kilowatt-Leitung vorgesehen.

Die Gemeinde Birstein profitiert von der direkten Abnahme des lokal erzeugten Windstroms. Nach Angaben von Projektleiter David Roitman entstehen bis zu 250 Arbeitsplätze in Betrieb und Infrastruktur. Zudem ist geplant, die entstehende Abwärme in ein lokales Nahwärmenetz einzuspeisen.

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