AI Assistant, Emissionsmetriken und Kostenmanagement Apptio stellt Updates für TBM- und FinOps-Lösungen vor

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Die IBM-Tochter Apptio hat eine Reihe neuer Funktionen und Updates für ihre TBM- („Technology Business Management“) und FinOps-Lösungen vorstellt. Sie sollen die Art und Weise verändern, wie Unternehmen Technologieinvestitionen steuern und definieren.

Apptio hat Erweiterungen und Updates seiner TBM- und FinOps-Lösungen vorgestellt.(Bild:  Screenshot / Apptio)
Apptio hat Erweiterungen und Updates seiner TBM- und FinOps-Lösungen vorgestellt.
(Bild: Screenshot / Apptio)

Zu den Neuerungen zählt der Apptio AI Assistant. Dabei handelt es sich um eine KI-Assistenzfunktion, die auf der IBM-watsonx-Plattform basiert und 24/7-Support für IBM Cloudability bietet. Sie ist zunächst in der Beta-Phase und soll ab dem ersten Quartal 2025 auf IBM Apptio ausgeweitet werden. Nutzer erhalten über den Assistenten unter anderem Hilfestellung rund um FinOps, Produktdokumentation und „How to“-Fragen in Echtzeit.

Optimierungen finden sich in der IBM Apptio Essentials Suite, die nun eine verbesserte Planungslösung enthält. Sie ermöglicht die Automatisierung und Vereinfachung von Budget- und Prognoseprozessen. Zudem enthält die Essentials Suite künftig eine Lösung zur Automatisierung der Rechnungsstellung für Verrechnungen. Apptio hat darüber hinaus das auf nun auch auf Azure verfügbare IBM Targetprocess um erweiterte Funktionen für fortschrittliches Reporting und hybride Dashboards ergänzt. Sie ermöglichen die gleichzeitige Verfolgung des Fortschritts von agilen und Wasserfall-Frameworks, um für mehr Transparenz und bessere Ressourcenzuweisungen zu sorgen.

Cloud-Kosten steuern und optimieren

FinOps-Teams müssen immer umfangreichere Cloud-Kosten steuern und möglichst nachhaltig optimieren. IBM Cloudability bietet deshalb nun native Kostenmanagement-Unterstützung für spezialisierte PaaS-Cloud-Anbieter sowie FOCUS-konzentrierte Kostendaten und verbesserte Unterstützung von Drittanbietern. Zudem hat Apptio die Berichterstattung über CO2-Emissionen erweitert und neue Metriken für die Nachhaltigkeit der Cloud-Infrastruktur in Berichte und Dashboards integriert. Dabei handelt es sich konkret um geschätzte CO2-Emissionen (MTCO2e) und verbrauchte Energie (kWh). Die Metriken berücksichtigen Faktoren wie Region, Ressourcennutzung und CPU-Architektur, um genaue Schätzungen für die wichtigsten Drittanbieter-Cloud-Plattformen zu liefern.

Eine weitere Neuerung ist die CostGuard-Funktion, die noch im Laufe des aktuellen Quartals als Beta zur Verfügung steht. Mit Ihrer Hilfe können Nutzer direkt innerhalb von Entwickler-Workflows auf Kostenschätzungen zugreifen und Pipelinetools wie GitHub oder Terraform nutzen. CostGuard hilft zudem bei der Einhaltung interner Richtlinien wie Tagging und Ressourcenmanagement. Als Early Access sind nun Turbonomic und Apptio Costing über eine nahtlose, präskriptive Schnittstelle integriert. Dies soll für umfassende Transparenz in hybriden IT-Umgebungen sorgen und zu fundierten Entscheidungen rund um IT-Infrastrukturinvestitionen beitragen.

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