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Die Entscheidung
Zur Umsetzung des Projekts kamen drei Netzwerkspezialisten in die Auswahl: Brocade, Cisco und Dell mit Force10. Nach einem dreimonatigen Auswahlprozess entschied man sich für Brocade: „Die hohe Widerstandsfähigkeit und Leistung der `VCS Fabric´ und Logical Chassis-Technologie waren ausschlaggebend. Da die technischen und finanziellen Aspekte sehr gut zu unseren Anforderungen passten, haben wir uns für Brocade entschieden“, erklärt Güthner. Am neuen Standort kamen zehn „VDX6470“- und zwei „VDX6710“-Switches von Brocade zum Einsatz, die sich auf beide Rechenzentrumskomplexe verteilen.

Die zwei identischen Gebäudeteile können losgelöst voneinander arbeiten und sorgen damit für höchste Redundanz. Auch die Breitbandverbindung trägt dazu bei. Fällt ein Knoten aus, übernimmt ein anderer automatisch. Zusätzlich befindet sich in jedem Rechenzentrum eine Netzersatzanlage, die – falls nötig – beide Module unter Volllast bedienen kann. Trotz der örtlichen Trennung können die beiden redundanten Komplexe mittels der VCS-Technik wie ein einzelnes System verwaltet werden.
IT-Investition zahlt sich aus
Schon in der ersten Woche nach Inbetriebnahme konnte Abakus Neukunden gewinnen. „Wir rechnen in den nächsten Monaten mit einem überproportionalen Wachstum im Rechenzentrumsbereich. Durch unsere neue Technik und unsere Ausrichtung auf Virtualisierung können wir immer mehr Kunden und ihre IT dauerhaft betreuen und je nach Bedarf das Rechenzentrum beliebig oft reproduzieren.
So können wir wachsen, ohne dass uns in den nächsten Jahren immense Kosten bevorstehen“, erläutert Güthner. Durch die Modernisierung kann sich der IT-Dienstleister weiter zertifizieren lassen.
Dies ist vor allem für Kunden aus dem öffentlichen Sektor wichtig und notwendig. So strebt Abakus Zertifizierungen nach BSI und ISO an, die garantieren, dass die virtualisierte Technologie von den sensiblen Kundendaten getrennt wird. Kunden sind etwa die Gemeinden Schlier, Waldburg und Großostheim.
Um auch weiterhin auf dem neuesten Stand zu bleiben, nutzt das Unternehmen bereits Software-Defined-Networking (SDN)-Features – und wappnet sich damit für eine Zukunft, in der der Automatismus von SDN dafür sorgt, dass bestimmte Prozesse schnell und effizient ablaufen können. „Mit unserem neuen Rechenzentrum haben wir definitiv auf die Zukunft gebaut“, so Güthner.
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