Fujitsu Technology Solutions setzt auf zentrale physische Workstations Workstation-Familie mit integriertem Remote Access

Redakteur: Ulrich Roderer

Fujitsu Technology Solutions stattet seine Workstations mit der PC-over-IP-Technologie aus. Sie ermöglicht Mitarbeitern den Fernzugang zu Arbeitsplätzen und zentrales Management.

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Alle Modelle der Celsius Familie können optional jetzt mit PC-over-IP konfigutiert werden. Unternehmen die zwar zentralisieren wollen, aber noch nicht auf virtuelle Desktop-Strukturen migrieren wollen, können damit die Workstation zentral in einem Serverraum aufstellen. Der Anwender greift ortunabhängig per Celsius Remote Access Portal auf die Workstation zu. Verbunden über ein Standard-IP-Network wie LAN oder WAN, kann er Daten einsehen und bearbeiten, die komplette Grafikleistung abrufen und seinen kompletten Arbeitsplatz in Anspruch nehmen.

Die Remote Access Technologie besteht aus einer Remote Access Host Card für die jeweilige Workstation und einem RemoteAccess Desktop Portal – einem nur 0,86 Kilogramm schweren,22,6 Zentimeter hohen und 4,5 Zentimeter breiten Gerät, das auf dem Schreibtisch des Anwenders steht. Der Vorteil für den Nutzer: Volle Rechner- und Grafikleistung, aber ohne die unangenehmen Nebenwirkungen wie Lüftergeräusche und Hitzeentwicklung. Die Remote Access Host Card kodiert die komplette Desktopumgebung und überträgt sie in Echtzeit über ein IP Netzwerk wie etwa ein unternehmenseigenes LAN zum Remote Access Desktop Portal.

Das Remote Access Portal ist für den Anschluss von zwei Displays vorbereitet, die Verbindung zur Workstation unterstützt Dual DVI mit einer Auflösung von 1920x1200 – und ist damit auch für anspruchvollste Grafikaufgaben gewappnet. Das Portal benötigt weder Treiber noch Betriebssystem und ist äußerst energiesparend, dennoch laufen alle Applikationen wie auf dem Original-Rechner.

Die Vorteile dieses Szenarios sind mit virtuellen Arbeitsplätzen zu vergleichen: zentrale Datenspeicherung und Systemadministration sowie reduzierte Virenanfälligkeit und Gefahr des Datenverlustes.

Fujitsu Technology Solutions sieht die Awendung vor allem in Umgebungen, in denen mehrere Dienstleister an vertraulichen Firmendaten arbeiten. Auch die Zusammenarbeit mit Dienstleistern oder Mitarbeitern in Ländern, in denen Schwierigkeiten mit dem Zoll zu befürchten sind, gestaltet sich einfacher: Die Daten passieren keine Ländergrenzen – auch keine virtuellen – sondern sind nach wie vor zentral im Rechenzentrum archiviert.

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