Enexion unterstützt gezielt bei der PPA-Integration Wirtschaftlichkeit beim Greening im Augenwinkel

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Nachhaltigkeit und eine „grüne Transformation“ werden für Unternehmen immer wichtiger, sind aber mit zahlreichen Fallstricken verbunden. Der Energiebeschaffungsspezialist Enexion bietet Energie-intensiven Unternehmen, etwa Rechenzentren, gezielte Unterstützung bei der PPA-Integration an.

Vor dem Hintergrund der drei zentralen Fragen „Bis wann will ich grün sein?“, „Zu welchem Anteil?“ und „In welcher Qualität?“ gilt es für jedes Unternehmen, den eigenen Weg zum individuell bestmöglichen Green Return on Invest zu finden.(Bild:  enexion)
Vor dem Hintergrund der drei zentralen Fragen „Bis wann will ich grün sein?“, „Zu welchem Anteil?“ und „In welcher Qualität?“ gilt es für jedes Unternehmen, den eigenen Weg zum individuell bestmöglichen Green Return on Invest zu finden.
(Bild: enexion)

Verschärfte Berichtspflichten auf EU-Ebene, wie etwa CSRD („Corporate Sustainability Reporting Directive“) oder die EU-Taxonomieverordnung, sorgen für ein zunehmendes Augenmerk auf Nachhaltigkeitsaspekte. Rahmenvorgaben im Zuge von grüner Konditionalität und ökologischen Gegenleistungen (ÖGL) schaffen zusätzliche Anreize finanzieller Art. Unternehmen müssen daher über kurz oder lang ihre spezifische Energiebeschaffungsstrategie klimaneutraler ausrichten.

Derartige PPA-Projekte („Power Purchase Agreements“) boomen, wie die Experten von Enexion wissen. Sie warnen aber, dass gerade energieintensive Unternehmen damit einhergehende Implikationen und Risiken bezüglich des regulatorischen Umfelds genau hinterfragten und die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten sollen.

PPA ist wichtig, aber komplex

„Vergrünung umfasst ein weites Feld an Aufgaben und muss als wiederkehrender, strukturierter Prozess verstanden werden“, sagt Enexion-Geschäftsführer Theo Parpan. PPA-Verträge als langfristig angelegte Liefervereinbarungen für Grünstrom könnten im Rahmen nachhaltig ausgerichteten Beschaffungsstrategie ein wesentliches Instrument darstellen. Man dürfe sie aber nicht als allgemeinen Problemlöser verstehen.

Dass der Markt hier massiv in Bewegung ist, zeigen Zahlen einer Untersuchung der Deutschen Energie-Agentur (Dena): Demnach hat sich das PPA-Gesamtvolumen in Deutschland von 2022 auf 2023 um 323 Prozent erhöht.

Unternehmen sehen sich in Zugzwang: „Entsprechend begegnen uns im Alltag der Beschaffungsoptimierung auf Seiten Energie-intensiver Unternehmen nahezu täglich Fragen rund um PPAs“, so Parpan. Eine dedizierte Auseinandersetzung mit den eigenen Zielen und der Gesamtkomplexität der Beschaffungsszenarien mindere das Risiko von Fehlentscheidungen, die sich im Nachhinein rächen könnten.

Workshop vermittelt Know-how

Enexion will die Unternehmen mit umfassendem Fachwissen unterstützen. Im Rahmen eines individuell aufgebauten Workshops werden etwa Möglichkeiten und Implikationen einer PPA-Integration für die Beschaffungsstrategie hinterfragt.

enexion-Geschäftsführer Theo Parpan(Bild:  enexion)
enexion-Geschäftsführer Theo Parpan
(Bild: enexion)

Optionen zur Vergrünung des Stroms und damit einhergehende Chancen und Risiken werden nachvollziehbar aufgeschlüsselt, in den Unternehmenskontext eingeordnet und entsprechend bewertet. Die professionelle Darstellung von Marktpreis-, Kontrahenten-, Mengen-, Profil-, Wetter- und Ausgleichskostenrisiken mit Bezug zum regulatorischen Handlungsrahmen ermöglicht anschließend die faktenbasierte Ableitung von Handlungsempfehlungen.

„In Anbetracht der Tatsache, dass PPA-Vereinbarungen meist Laufzeiten von fünf bis 15 Jahren vorsehen, wird es nie absolute Gewissheit dazu geben, ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist. Die Erfahrung hat uns mehr als einmal gelehrt, dass sich politische Vorgaben und Rahmenbedingungen des Marktes schnell ändern können“, erläutert Parpan. Deshalb sei die umfangreiche Auseinandersetzung mit den entsprechenden Grundsatzfragen so wichtig.

Am Ende handele es sich für die meisten Unternehmen um eine Gleichung mit zahlreichen Unbekannten, die sich nur mit viel Erfahrung und spezifischem Wissen weiter auflösen oder in ein adäquates Konzept zur Risikominimierung einfügen lasse. „Wichtig ist es, die Komplexität vollumfänglich zu erfassen und Entwicklungen jederzeit im Blick zu behalten – exakt darin liegt unsere Stärke“, so der Experte.

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