Die Physik gewinnt immer Was KI für Rechenzentren wirklich bedeutet

Von Ulrich Terrahe* 1 min Lesedauer

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Erinnern Sie sich noch an die guten alten Zeiten, als Luftkühlung "ausreichend" war und wir dachten, der Strombedarf ließe sich linear planen?

Datacenter-Physik schägt IT.(Bild: ©  Siti - stock.adobe.com / KI-generiert)
Datacenter-Physik schägt IT.
(Bild: © Siti - stock.adobe.com / KI-generiert)

Nun, spätestens mit dem Einzug der KI ins Rechenzentrum passt diese Annahme nun endgültig nicht mehr in die Zeit.

Die Realität die wir im Jahr 2025 war faszinierend chaotisch:

Der unersättliche Energiehunger der „neuen“ Rechenzentrumsanforderungen zwingt uns mehr denn je zu einem radikal pragmatischen mehrgleisigen Ansatz. Und während wir in den Nachhaltigkeitsberichten glänzen wollen, erleben fossile Energieträger und Gas-Turbinen hinter den Kulissen ein stilles Comeback, um die Grundlast überhaupt noch zu sichern beziehungsweise bereitstellen zu können. Der Kampf um freie Stromkapazität ist in vielen Regionen im vollen Gange.

Und wer hätte gedacht, dass Hyperscaler in Amerika plötzlich Atomkraftwerke einsetzen wollen, als wären es Festplatten?

Auch im White Space gilt: Physik lässt sich nicht verhandeln. Flüssigkeitskühlung ist nicht mehr der 'Next Generation' Ansatz, sondern wird zum Mainstream. Wer versucht, 50- bis 100-Kilowatt-Racks allein mit Luft zu bändigen, kämpft auf verlorenem Posten.

Wir müssen uns zudem von unserer PUE-Obsession lösen. Die neue Währung, die jetzt auf uns zukommt, heißt 'Power Compute Effectiveness' (PCE). Denn was nützt eine effiziente Hülle, wenn die Energie nicht am Chip ankommt.

*Der Autor
Ulrich Terrahe ist Geschäftsführer der DC-CE RZ-Beratung GmbH & Co. KG, Frankfurt. Sein Fazit lautet: Unsere Rechenzentren verwandeln sich von passiven Immobilien in hochkomplexe Hybrid-Kraftwerke.

Bildquelle: DC-CE RZ-Beratung GmbH & Co. KG

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