Festplatten mit bis zu 28 Terabyte Kapazität angekündigt Toshiba baut CMR- und SMR-Enterprise-Linien weiter aus

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Mit der „Mx11“-Produktfamilie erweitert Toshiba das Angebot an Festplatten für den Einsatz in Rechenzentren von Hyperscalern und Unternehmen. Sie umfasst jeweils eine Serie mit HDDs auf CMR- und SMR-Basis.

Toshiba kündigt CMR-HDDs mit 24 TB und SMR-HDDs mit 28 TB für den Enterprise-Einsatz an. (Bild:  Toshiba)
Toshiba kündigt CMR-HDDs mit 24 TB und SMR-HDDs mit 28 TB für den Enterprise-Einsatz an.
(Bild: Toshiba)

Zur neuen Mx11-Produktreihe zählt die MG11-Serie. Ihre Festplatten setzen auf CMR-Technik („Conventional Magnetic Recording“) und sind in erster Linie für den Einsatz bei Cloud-Anbietern, Rechenzentrumsbetreibern und in Unternehmen konzipiert.

Mit einem Pufferspeicher von einem Gibibyte und einer Sustained Data Rate von 295 Mebibyte pro Sekunde sind die MG11-Festplatten laut Hersteller rund 9 Prozent schneller als ihre Vorgänger der „MG10“-Serie. Toshiba bietet die HDDs wahlweise mit SATA- oder SAS-Schnittstelle und bis zu 24 Terabyte Speicherplatz an. Zudem sind sie mit Optionen wie „Sanitize Instant Erase“ (SIE) und „Self-Encrypting Drive“ (SED) verfügbar.

Ebenfalls neu ist die MA11-Serie, die auf „Host-Managed-SMR“-Technik („Shingled Magnetic Recording“) setzt. Die Festplatten bringen es auf 2,8 Terabyte pro Platter und erreichen durch überlappendes Schreiben der physischen Datenspuren höhere Kapazitäten als andere Verfahren. Erkauft wird dieser Vorteil durch prinzipbedingt vergleichsweise niedrige Datendurchsatzraten beim Schreiben von Daten.

Für Rechenzentren ist die höhere Speicherdichte durch ihre verbesserte Kosteneffizienz attraktiv. Toshiba bietet die MA11-Serie mit 27 und 28 Terabyte Speicherkapazität, SATA-Schnittstelle und SED als Option an.

Weitere technische Details

Beide Serien der Mx11-Familie nutzen den Standard-3,5-Zoll-Formfaktor. Sie arbeiten mit Helium-Technik und beherbergen jeweils 10 Platter, die mit 7.200 Umdrehungen pro Minute rotieren. Als Aufzeichnungstechnik nutzt Toshiba das hauseigene „Flux Control Microwave Assisted Magnetic Recording“ (FC-MAMR).

Beide Festplatten-Serien sind auf hohe Zuverlässigkeit und Performance im 24x7-Betrieb ausgelegt. Toshiba gibt das Workload-Rating mit 550 Terabyte pro Jahr, die MTBF („Mean Time Between Failures“) mit 2,5 Millionen Stunden und die AFR („Annualized Failure Rate“) mit 0,35 Prozent an.

Verfügbarkeit

Toshiba wird den Versand von Testmustern der MG11-Serie noch diesen Monat aufnehmen. Im Laufe des vierten Jahresquartals soll die MA11-Serie folgen. Wann und zu welchen Preisen die Festplatten allgemein verfügbar sind, gab das Unternehmen noch nicht bekannt.

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