2000 Racks sollen es werden Telco-Unternehmen und Investor bauen in Rom ein 20 Megawatt-Rechenzentrum

Von Ulrike Ostler 1 min Lesedauer

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Bauen in Rom ist schwierig, weil es dort so viele Schichten Geschichte gibt - und welche soll die staatliche Administration von heute schützen? Doch jetzt bekommt Rom ein neues Rechenzentrum: Unidata baut ein Datacenter mit 20 Megawatt.

Im historischen Kern von Rom verbitet sich der Neubau eines Rechenzentrums. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Im historischen Kern von Rom verbitet sich der Neubau eines Rechenzentrums.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Tatsächlich haben das italienische Telekommunikationsunternehmen Unidata und die Private-Equity-Gesellschaft Azimut Libera Impressa das Gemeinschaftsunternehmen Unicenter gegründet, das in Rom ein „grünes“ und Netzbetreiber-neutrales Rechenzentrum der Tier-IV-Klasse errichten soll. Geplant sind mehr als 2.000 Racks auf einer Fläche von 3.000 Quadratmetern. Die Stromversorgung soll grün sein.

(Bild:  Unidata 2025)
(Bild: Unidata 2025)

Unidata, auch Eigentümer von Unitirreno, das im Oktober 2025 ein inländisches Unterseekabel in Italien in Betrieb genommen hat, will 25 Prozent an dem Joint Venture halten, während Azimut die restlichen 75 Prozent übernehmen wird. Die erwartete Anfangsinvestition beläuft sich auf 5,7 Millionen Euro von Unidata und 51,3 Millionen Euro von der Private-Equity-Gesellschaft. Geplant ist, dass das Rechenzentrum italienische und internationale Kunden bedienen soll, ausschließlich im Großhandelsbereich.

Die Firmenbeteiligungen von Uinidata(Bild:  Unidata 2025)
Die Firmenbeteiligungen von Uinidata
(Bild: Unidata 2025)

Zunächst nicht davon betroffen davon sind die bisherigen eigenständig Dienstleistungen von Unidata. Das Telekommunikationsunternehmen wird weiterhin über seine beiden bisherigen Rechenzentren in Rom und Mailand (800 und 650 Quadratmeter). Allerdings will das Unternehmen solche auch über die Infrastruktur von Unicenter anbieten, die Leistungen mit einer Kapazität von mehr als 30 Kilowatt benötigen. Außerdem soll Unidata das operative Management von Unicenter übernehmen.

Rechenzentrumsausbau gehöt in die Wachstumspläne von Unidata.(Bild:  Unidata 2025)
Rechenzentrumsausbau gehöt in die Wachstumspläne von Unidata.
(Bild: Unidata 2025)

In Italien gibt es mehr als 200 Rechenzentren, wobei sich die wichtigsten Knotenpunkte auf den Korridor Mailand-Bergamo in Norditalien konzentrieren und Rom einen sekundären Markt darstellt.

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