In den kommenden Monaten Stimmen aus Orange Business: Was 2024 wichtig wird

Quelle: Pressemitteilung Orange Business 3 min Lesedauer

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Was wird in den kommenden Monaten wichtig? Martin Kull, Managing Director DACH & Eastern Europe bei Orange Business, und Frank de Jong, Program Director Edge Computing, CTO-Office, von Orange Business, erklären, auf was Unternehmen im Bereich digitale Infrastruktur in den nächsten Monaten besonders achten sollten.

Lehrer Lämpel aus „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch: „Also lautet ein Beschluss: Dass der Mensch was lernen muss. Nicht allein das ABC bringt den Menschen in die Höh; nicht allein in Rechnungssachen soll der Mensch sich Mühe machen; sondern auch der Weisheit Lehren muss man mit Vergnügen hören.“ (Bild:   / CC BY )
Lehrer Lämpel aus „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch: „Also lautet ein Beschluss: Dass der Mensch was lernen muss. Nicht allein das ABC bringt den Menschen in die Höh; nicht allein in Rechnungssachen soll der Mensch sich Mühe machen; sondern auch der Weisheit Lehren muss man mit Vergnügen hören.“
(Bild: / CC BY )
Es ist höchste Zeit, die CO2-Bilanz in den Blick zu nehmen.

Martin Kull, Managing Director DACH & Eastern Europe, Orange Business

2024 geht es in puncto Klimaschutz zur Sache! Denn mehr Unternehmen sind nun rechtlich verpflichtet, anhand verbindlicher EU-Standards umfassend Bericht zu erstatten. Festgesetzt werden die Anforderungen zur Bilanzierung durch die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU. In diesem Zug werden immer mehr Unternehmen dazu verpflichtet sein, ihre CO2-Emissionen zu messen und offenzulegen.

Für große Unternehmen, die bereits der Non-Financial Directive unterliegen, gilt dies ab dem Geschäftsjahr 2024. Auf kapitalmarktorientierte kleinere und mittelständische Unternehmen wird die Berichterstattungspflicht in mehreren Schritten ausgeweitet.

Das Greenhouse Gas Protocol

Grundlage für die Umsetzung ist das GHG-Treibhausgasprotokoll (Greenhouse Gas Protocol). Es kategorisiert die verschiedenen Arten von Kohlenstoffemissionen, die ein Unternehmen in seinem eigenen Betrieb und in seiner weiteren Wertschöpfungskette verursacht.

  • Scope 1 bezieht sich auf Emissionen, die auf den Verbrauch von fossilen Brennstoffen zurückzuführen sind,
  • Scope 2 auf Emissionen aus eingekaufter Energie. Die meisten großen Unternehmen haben diese mittlerweile weitgehend im Griff, da es Faktoren betrifft, die sie selbst beeinflussen können.
  • Scope 3 hingegen stellt oft noch eine größere Herausforderung dar, da es hier vor allem um Emissionen geht, die entweder vorgelagert von Lieferanten oder nachgelagert von Kunden erzeugt werden.

Es ist allerhöchste Zeit, dass das Thema zum Management-Thema wird. Die Unternehmen müssen jetzt aktiv werden und sich ein Vorgehen zurechtlegen, um Scope 3 rechtzeitig in ihre Klimabilanz integrieren zu können. Unter anderem empfiehlt es sich, mit den Lieferanten Vereinbarungen zu treffen, die für alle bestehenden Betriebsabläufe eine transparente Datenlage vorsehen.

Zudem ist es ratsam, Kennzahlen für vor- und nachgelagerte Prozesse einzuführen, um die verschiedenen Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit messen und bewerten zu können. Eine umfassende Klimabilanz ist keine Frage des “Ob”, sondern des “Wie” – für große Unternehmen wie für kleinere und mittlere!

Hybrid Working hat an Fahrt verloren, ist aber immer noch entscheidend für den Geschäftserfolg.

Frank de Jong, Program Director Edge Computing, CTO-Office, von Orange Business

2024 ist für manche klar, dass die Zeit des Homeoffice vorbei ist und die 'alte' Normalität von vor der Pandemie langsam wieder einkehrt. Die meisten Unternehmen fordern ihre Mitarbeiter zumindest teilweise dazu auf, ins Büro zurückzukehren. Das bedeutet aber auch, dass die Produktivität der Mitarbeiter an den Tagen nicht sinken darf, an denen sie nicht im Büro arbeiten.

Im Jahr 2024 wird der Schwerpunkt daher erneut auf einer fortschrittlichen digitalen Infrastruktur liegen, um ein positives Mitarbeitererlebnis zu schaffen. Das soll wiederum ein positives Betriebserlebnis und damit gleichzeitig ein optimales Kundenerlebnis gewährleisten, um langfristig das Unternehmenswachstum zu fördern.

Die Allgegenwart von KI heißt nicht, alle Daten sind gute.

Frank de Jong, Program Director Edge Computing, CTO-Office, von Orange Business

Unternehmen werden meiner Meinung nach 2024 ihre Investitionen in die Erfassung von Big Data überdenken. Vielleicht dachten sie, wenn sie überhaupt Daten erfassen können, dann können sie auch einen Nutzen daraus ziehen – egal wie.

Doch nicht alle Daten sind nützliche Daten. Unternehmen, die eine Steigerung der betrieblichen Effizienz und des Umsatzwachstums anstreben, müssen eine sorgfältige Auswahl der notwendigen Daten treffen, um spezifische Unternehmensbereiche gezielt zu optimieren. Diese strategische Vorgehensweise ist entscheidend, um nachhaltige positive Auswirkungen auf das finanzielle Gesamtergebnis sicherzustellen.

Sobald ein fundamentales Verständnis etabliert wurde, zeigt sich, wie die Kombination von Daten und künstlicher Intelligenz Unternehmen auf ihrem Pfad zur Hyper-Automatisierung und den damit einhergehenden Optimierungsgewinnen unterstützt.

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