Expansion in Eichenzell Rhöncloud baut Datarock-Rechenzentrum in Osthessen

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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In Eichenzell entsteht mit dem „Rhöncloud Data Rock“ das erste Großrechenzentrum Osthessens: bis zu 4 Megawatt (MW) IT-Leistung, Co-Location nach BSI-Klasse 4, mit direkter Anbindung an einen Solarpark und dem Land Hessen als Ankermieter.

Am 12. September beim feierlichen Spatenstich: Die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) ist der Ankermieter des Datacenter.(Bild:  rhöncloud)
Am 12. September beim feierlichen Spatenstich: Die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) ist der Ankermieter des Datacenter.
(Bild: rhöncloud)

Rhöncloud investiert rund 25 Millionen Euro in das erste Großrechenzentrum in Osthessen. In der 'Smart City Eichenzell' entsteht im Industriepark 'Welkers' das Datarock-Rechenzentrum, das ab 2026 zunächst 2 Megawatt (MW) IT-Leistung bereitstellt und im Endausbau auf 4 MW mit rund 250 Racks wachsen soll. Ankermieter ist das Land Hessen über die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD), die den Standort in ihre Rechenzentrumsstrategie integriert.

Der neue Standort zielt auf Unternehmen, Kommunen und Betreiber kritischer Infrastrukturen, die IT-Systeme regional und mit hohen Sicherheitsanforderungen betreiben wollen. Rhöncloud bietet Co-Location-Flächen auf Basis der Verfügbarkeitsklasse 4 des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die auf maximale Ausfallsicherheit und redundante Versorgung ausgelegt ist. Über eine leistungsfähige Anbindung an den Frankfurter Internet-Knoten bindet der Betreiber die Region direkt an zentrale Datendrehscheiben an.

Datarock erhält direkt von einem Solarpark seinen Strom

Ein zentrales Merkmal des Projekts ist das Energie- und Versorgungskonzept. Das Rechenzentrum erhält seinen Strom über einen direkt angebundenen Solarpark, den Rhön Energie und die Florian Wehner Gruppe betreiben.

Ergänzend installierte Batteriespeicher sollen im Vollausbau eine Eigenverbrauchsquote von über 70 Prozent ermöglichen und die Abhängigkeit vom internationalen Energiemarkt verringern. Perspektivisch plant Rhöncloud zudem, die Abwärme des Betriebs an benachbarte Betriebe weiterzugeben.

Politik und Förderbanken unterstützen das Vorhaben als Baustein für mehr digitale Souveränität in Hessen. Neben der Einbindung in die Landes-IT-Strategie engagiert sich unter anderem die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen mit Mitteln aus dem 'Hessen Fonds.'

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