In Kooperation mit Pro-com, Lenovo und IBM Paderborn Center for Parallel Computing installiert Supercomputer

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Neuer Supercomputer am PC2: Über 140.000 Kerne, moderne AMD-CPUs und energieeffiziente Wasserkühlung. Das Paderborner System soll Forschung und nationales Hochleistungsrechnen auf ein neues Level bringen.

Frontalansicht eines Teils des neuen Supercomputers der Universität Paderborn während der Installationsphase Anfang 2025.(Bild:  Paderborn Center for Parallel Computing)
Frontalansicht eines Teils des neuen Supercomputers der Universität Paderborn während der Installationsphase Anfang 2025.
(Bild: Paderborn Center for Parallel Computing)

Am Paderborn Center for Parallel Computing (PC2) entsteht eines der leistungsfähigsten Hochleistungsrechnersysteme Deutschlands. In Kooperation mit den Partnern Pro-com Datensysteme, Lenovo und IBM wird ein Supercomputer installiert, der der universitären Forschung und dem bundesweiten Nationalen Hochleistungsrechnen (NHR) dienen soll.

Bereits seit Januar laufen die Installationsarbeiten. Zentrale Komponenten wie die GPU-Einheiten (Graphics Processing Unit), sieben CPU-Racks (Central Processing Unit) und die Storage-Infrastruktur sind inzwischen betriebsbereit. Fünf der sechs Management-Einheiten wurden installiert. Die finale Inbetriebnahme ist noch im April 2025 geplant.

Die technischen Besonderheiten im Überblick

Kernstück des neuen Supercomputers sind 1.466 „AMD Epyc“ Prozessoren der fünften Generation („Turin“) mit insgesamt über 140.000 Rechenkernen. Hinzu kommen 108 NVIDIA H100 GPUs, 611 Terabyte Arbeitsspeicher und eine innovative Speicherlösung auf Basis von IBM Spectrum Scale. Das System nutzt eine switchlose PCIe-Architektur (Peripheral Component Interconnect Express) und setzt auf energieeffiziente Warmwasserkühlung.

In den kommenden Wochen folgen unter anderem der Anschluss von zwei FPGA-Racks (Field Programmable Gate Array) mit Open-Loop-Kühlung sowie die Integration der letzten CPU- und Management-Komponenten. Ziel ist ein System für rechenintensive Anwendungen in Wissenschaft und KI – mit überregionaler Bedeutung im Rahmen des NHR.

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