IT-Experten haben eine Menge Dinge, die ihnen nachts den Schlaf rauben: von drohenden Ausfällen über die undurchschaubaren Mysterien der Black-Box-Datenbanken bis hin zur Angst, von unaufhörlichen Horden von IT-Servicemanagement-Anfragen überrannt zu werden.
Von allen Seiten Greifen albtraumhafte Gefahren nach den IT-Verantwortlichen. Doch es gibt Hilfestellung!
Diese Ängste sind nicht unbegründet, denn die Angstauslöser können Unternehmen enorm beeinträchtigen. Eine kürzliche Studie von SolarWinds ergab, dass IT-Ausfälle Unternehmen durchschnittlich 13,7 Millionen USD pro Jahr kosten. Das ist ernst genug, um allen IT-Experten das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Allerdings ist Schockstarre für heutige Unternehmen keine Option.
Teams müssen ihre Service-Level-Anforderungen einhalten, während gleichzeitig die Budgets häufig stagnieren. Es gibt jedoch einige Lösungen, die die bösen Geister aus den Ecken moderner IT-Abteilungen vertreiben können.
Observability: Die Geister der IT austreiben
Die meisten von uns kennen Casper den Geist, Slimer oder den Fast Kopflosen Nick. Doch die Geister, die heutige IT-Teams heimsuchen und drohen, in komplexen und verteilten IT-Umgebungen zu wüten, sind weniger freundlich gesinnt und deutlich greifbarere Bedrohungen. Zu ihnen können Wartezeiten, Datenanomalien und Fehlkonfigurationen gehören, die die Macht haben, ein ganzes Ökosystem ins Jenseits zu schicken.
Moderne IT-Umgebungen sind voller unsichtbarer Erscheinungen, die nur schwer erkannt werden, dann auftauchen, wenn man sie am wenigsten erwartet, und entsprechende Schäden anrichten. IT-Teams versuchen, die fortlaufende digitale Transformation, die Cloud-Migration, hybride IT-Umgebungen und immer stärker verteilte Arbeitskräfte im Griff und im Gleichgewicht zu behalten. Dadurch ist ein idealer Ort für Bedrohungen entstanden. Zum Glück gibt es unkomplizierte Lösungen, mit denen IT-Teams wieder Ordnung schaffen können.
Observability ist die Antwort für alle IT-Experten, die genug Licht in die dunkelsten Ecken ihrer digitalen Landschaft bringen wollen, um die Unterschiede zwischen Gefahren, Täuschungen und einem falschen Alarm zu erkennen. So können die Teams ihre Zeit und mentale Kapazität für den Kampf gegen die größten Bedrohungen, die gruseligsten Anomalien und die bedrohlichsten Ausfälle aufwenden.
Observability liefert einen zentralen Überblick über Umgebung und Anwendungen, sodass Teams sich proaktiv auf Bedrohungen vorbereiten können, bevor sie auftreten, statt von ihnen überrumpelt zu werden. Häufig geht Observability über die Analyse von Problemursachen hinaus und liefert Daten und analytische Einblicke, um Probleme zu vermeiden oder lösen zu können.
Mit AIOps haben IT-Teams ein weiteres Werkzeug im Kampf gegen solche digitalen Schreckgespenster, das Bedrohungen aufzeigt, bevor sie das IT-System schädigen können. KI-gestützte Observability ist die geheime Superkraft von IT-Teams, die aktiv werden, um alle Geister zu vertreiben.
Datenbankmanagement: Licht ins Dunkel bringen
Der wahre Horror liegt in der Unsicherheit darüber, was im Verborgenen liegen mag. In IT-Umgebungen hat man ein ganz eigenes Element, dessen Mysterien Angst auslösen können: die Datenbank.
Datenbanken sind die Ökosysteme, die am schwersten zu verstehen sind. Es gibt nicht nur verschiedene Arten von Datenbanken, die verschiedenen Zwecken dienen, sondern sie enthalten auch unterschiedliche Datentypen, die ihnen eine fast undurchschaubare Komplexität verleihen. Datenbanken wurden in den meisten Unternehmen lange als eine Art rätselhafte Black Box betrachtet.
Diese mangelnde Transparenz kann ausreichen, um in IT-Teams die Angst vor dem Unbekannten zu wecken. Sie verursacht reale Service-Unterbrechungen und tatsächlich gehen die meisten Leistungsprobleme bei Anwendungen – nämlich zwischen 70 und 88 Prozent – auf die Datenbank zurück.
Zum Glück kann das Datenbankmanagement in Kombination mit Observability-Lösungen helfen, die verborgenen Geheimnisse der Datenbank ans Licht zu bringen, lang erwartete Erkenntnisse zu liefern und damit Ängste zu beseitigen. Die Tools bieten ein schnelles Mapping und liefern Teams die wichtigsten Informationen zu komplizierten Datenbankumgebungen. So wird die zuvor mysteriöse Datenbank schnell zu einem zentralen Bestand des IT-Ökosystems, den Teams verstehen, analysieren und beherrschen können.
ITSM: Verteidigung gegen die Horden von Service-Anfragen
Die Angst, von einer scheinbar nie endenden Flut an Tickets und Service-Anfragen übermannt zu werden, ist für IT-Teams allgegenwärtig. Ein erweitertes IT-Servicemanagement mit KI-Unterstützung bietet Teams eine Geheimwaffe im Kampf gegen die Massen an Anfragen.
Stand: 08.12.2025
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Durch die fortlaufende digitale Transformation, die Anwendungsmodernisierung und die Cloud-Migration sind moderne IT-Umgebungen in kurzer Zeit wesentlich komplexer geworden. IT-Teams haben dadurch immense neue Möglichkeiten; doch sie sind auch ein zweischneidiges Schwert. Denn gleichzeitig haben sie dazu geführt, dass Endnutzer vor mehr Problemen stehen. IT-Experten haben nun Unmengen an Tickets zu bearbeiten, bei denen es häufig um Dinge geht, die Benutzer selbst beheben könnten und darunter leidet die Innovationsfähigkeit.
KI-gestützte IT-Servicemanagement-Lösungen helfen Benutzern, leicht lösbare Probleme selbst zu beheben, indem virtuelle KI-Agents Antworten liefern und Fehler beheben. Dies liefert IT-Teams ein Werkzeug für den Kampf gegen den endlosen Ansturm an Anfragen und reduziert die überwältigende Menge an Tickets.
Sascha Giese.
(Bild: SolarWinds)
Über den Autor
Sascha Giese ist Global Tech Evangelist und Head Geek bei SolarWinds.