Paessler nimmt sich das Monitoring von Schaltschränken vor Noch alle Hardware-Komponenten im Schrank?

Quelle: Pressemitteilung Paessler AG 2 min Lesedauer

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Kein Rechenzentrum ohne Schaltschränke. Doch mit der zunehmenden Automatisierung sind die Geräte in einem Schaltschrank vielfältiger geworden, da das IIoT mehr Netzwerkkonnektivität als in der Vergangenheit erfordert. Die Aufgabe, sicherzustellen, dass alle Teile innerhalb des Schaltschranks funktionieren, fällt irgendwo zwischen den OT-Technikern und den IT-Administratoren. Ein Problem?

Die von Paessler gewählte Demo-Umgebung, an er verschiedene Szenarien der Überwachung und Fehlerkorrektur aufgezeigt werden sollen. (Bild:  Paessler AG)
Die von Paessler gewählte Demo-Umgebung, an er verschiedene Szenarien der Überwachung und Fehlerkorrektur aufgezeigt werden sollen.
(Bild: Paessler AG)

Um zu wissen, was im Inneren eines Schaltschranks vor sich geht, ist ein kombinierter Überblick erforderlich. Das aber sei nur mit einem ganzheitlichen Überwachungsansatz möglich, der OT, IT und IIoT umfasst, so das Unternehmen Paessler.

Der Router fällt aus

Nach Angaben des Unternehmens gehört zu den typischen Szenarien in einem typische Schaltschrank der Ausfall eines Routers. Dieses Szenario kann sich nicht nur auf die anderen Geräte im Schaltschrank auswirken, sondern auch auf Teile der größeren Infrastruktur, die auf die vom Router bereitgestellte Netzwerkkonnektivität angewiesen sind.

In dem Moment, in dem der Router ausfällt, zeigt das „PRTG Monitoring Dashboard“ von Paessler den Fehler an. Es sendet auch einen Auslöser an eine „Patlite Signalsäule“, die rot blinkt und einen Alarm auslöst.

Darüber hinaus wird der Fehleralarm überden „PRTG OPC UA“-Server an das SCADA-System der Anlage weitergeleitet. Dadurch haben die Techniker mehrere Möglichkeiten, sofort zu erfahren, wenn eine Störung vorliegt. Falls konfiguriert, kann PRTG auch Benachrichtigungen an mobile Geräte oder andere Ziele senden, was eine noch größere Sicherheit bietet, dass kritische Ausfälle nicht übersehen werden.

Ein integraler Bestandteil der Überwachungseinrichtung ist auch die Einrichtung des HMI-Bedienfelds. Wenn diese ausfällt, haben die Bediener keinen Zugriff mehr auf die Geräte im Schrank.

Doch wie lässt sich eine SPS, ein Router, ein HMI oder die Stromversorgung überwachsen? Und wie können Sie wichtige Daten über den Status der Netzwerkkomponenten an die HMI senden, um einen schnellen Überblick zu erhalten? Um diese Fragen zu beantworten, wird Päassler in den kommenden Monaten eine Reihe von Blog-Beiträgen und Videos veröffentlichen.

Ein typischer industrieller Schaltschrank

Hier ist schon einmal die Ausstattung eines 'typischen Schaltschranks', den das Unternehmen zur Demonstration nutzt. Da das Unternehmen keine Fabrikhalle zur Verfügung hat, es handelt sich schließlich um ein Softwarehaus, nutzt es eingebaute Leistungsrelais eingebaut, die von einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) ein- und ausgeschaltet werden können, um zu zeigen, wie die Geräte zusammenarbeiten.

Der Schrank selbst besteht aus:

  • einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS), in diesem Fall ein „Compact Controller 100“ von Wago
  • einem Wago-Netzteil mit 20 Ampere
  • einem IInsys-Industrie-Router für die Fernanbindung
  • einem verwalteten 8-Port-Switch von Wago
  • einem „IFM IO-Link Master“ mit verschiedenen IO-Link Sensoren zur Überwachung der Temperatur des Schaltschranks und der Vibration eines Lüfters (Motors)
  • eine Rittal IoT-Schnittstelle zur Kontrolle von Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Schranke
  • ein IPC von IBA für Hochfrequenzdatenerfassung und -analyse und
  • ein Lüftungsventilator

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