Innovative Wasserkühlung für hohe Sicherheit Neues kommunales Hochsicherheits-Rechenzentrum KommunalBIT
Das zentralisierte Rechenzentrum der Städte Fürth, Erlangen und Schwabach wurde mit maßgeschneiderten Wasserkühllösungen von Knürr ausgestattet
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Millionen Bürgerdaten laufen Tag für Tag durch die Rechner der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltungen Fürth, Schwabach und Erlangen. Damit diese nicht verloren gehen oder gar an die Öffentlichkeit gelangen, muss für eine sichere IT-Infrastruktur und ein hochverfügbares Rechenzentrum gesorgt sein.
Um das gewährleisten zu können und gleichzeitig einen guten IT-Support für die Anwender zu bieten, wurden die IT-Bereiche der Städte Fürth, Schwabach und Erlangen durch den Beschluss der drei Stadträte in Fürth zentralisiert. Mit der KommunalBIT, einem separat gegründeten Unternehmen für den kommunalen Betrieb der Informationstechnik, wurde diese Idee verwirklicht.
Die modernisierte Stadtverwaltung Fürth am Standort Eckart Plaza in Fürth bot für diese Zentralisierung die passenden Räumlichkeiten. Das Rechenzentrum entstand im Herzen von Fürth auf einem geschichtsträchtigen Gelände. Neben der Stadtverwaltung bietet das 15000 qm große Areal außerdem noch Platz für Büros und Praxisräume sowie Ateliers, einen Supermarkt und attraktive Grünflächen.
Zentralisierung der kommunalen IT-Bereiche
Das erklärte Ziel der drei Städte war es, den IT-Betrieb ihrer Städte in nur einem hochverfügbaren Rechenzentrum zu zentralisieren. Dadurch sollte der IT-Betrieb nicht nur vereinheitlicht sondern auch energieeffizienter und zugleich sicherer werden. Das neu ausgestattete Rechenzentrum in Fürth bietet die perfekten Antworten auf die Fragen nach Energieeffizienz, Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit. Bei der Ausschreibung des Projektes durch die Städte konnte sich die Mader-Schuler Datentechnik GmbH (Fürth) mit innovativen Ideen durchsetzen und kooperierte bei der Umsetzung des Auftrags mit der Knürr AG bzw. Emerson Network Power. Parallel arbeiteten die Projektverantwortlichen mit dem Ingenieurbüro Koppe aus Nürnberg zusammen.
Standort stellte große Herausforderung dar
Da die bestehende Gebäudestruktur der Eckart Plaza trotz umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen nur eingeschränkt nutz- und veränderbar war, sahen sich die Projektverantwortlichen großen Herausforderungen gegenübergestellt.
Gleichermaßen setzten alle drei Städte hohe Anforderungen an die dauerhafte Verfügbarkeit der IT-Infrastrukturen, die für die kommunalen Auftraggeber eine Pflicht und keine Kür darstellt.
„Gefordert wurde eine moderne IT-Infrastruktur, in der eine Vielzahl von Servern große Mengen an bürgerrelevanten Daten sicher verarbeiten können. Nur wenn gewährleistet ist, dass Systeme und damit Daten verlässlich und wirtschaftlich arbeiten, können sich die drei Städte effektiv um die Belange ihrer Bürger kümmern. Selbst bei einem Stromausfall oder im Brandfall muss sichergestellt sein, dass alle eingesetzten Fachanwendungen sowie behördenrelevante und auf IT angewiesene Prozesse jederzeit abrufbar sind. Dieses Versprechen verpflichtete uns als Projektverantwortliche, innovative Sicherheitsvorkehrungen für die drei Städte anzustreben“, konstatiert Lars Lisker von der Mader-Schuler Datentechnik GmbH.
Nach einer eingehender Analyse der vorhandenen technischen Infrastruktur sowie des physikalischen Umfelds wurden schließlich zwei vorhandene Räumlichkeiten in unterschiedlichen Brandabschnitten ertüchtigt und die IT- und Infrastrukturtechnik entsprechend eingerichtet. Während der 62 m² große Serverraum permanent in Betrieb ist, dient der zweite 34 Quadratmeter große Standort als Backup, der im K-Fall ohne Zeitverzögerung einspringt und die Verfügbarkeit aufrecht erhält. Nach der baulichen und infrastrukturellen Modernisierung entsprechen beide Standorte der Feuerwiderstandsklasse F120.
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