Carrier-neutrales Rechenzentrum in Berlin Neues Co-Location-Rechenzentrum in Berlin kurz vor dem Start

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Maincubes auf Expansionskurs: „BER01“ steht kurz vor der Inbetriebnahme mit einer IT-Kapazität von 8,2 Megawatt (MW). Außerdem hat der Betreiber erst kürzlich den Bau des Datacenter „BER02“ im Raum Berlin bekannt gegeben.

Es dauert nicht mehr lang, bis das Datacenter BER01 von Maincubes seine Tore öffnet. Der Anbieter und Betreiber von Rechenzentren ist aktuell voll auf Expansionskurs.(Bild:  Maincubes)
Es dauert nicht mehr lang, bis das Datacenter BER01 von Maincubes seine Tore öffnet. Der Anbieter und Betreiber von Rechenzentren ist aktuell voll auf Expansionskurs.
(Bild: Maincubes)

Das neue Co-Location-Rechenzentrums „BER01“ steht kurz vor der Inbetriebnahme: Noch 2025 soll es in Betrieb gehen. Auf einer Fläche von 8.100 Quadratmetern (m2) entsteht ein dreistöckiges Gebäude mit insgesamt 16.600 m2, von denen 5.100 m2 für IT-Fläche mit 12 IT-Räumen vorgesehen ist. Die IT-Kapazität beträgt 8,2 Megawatt (MW) und der Power-Usage-Effectiveness-Wert (PUE) soll etwa 1,26 betragen. Für High-Performance-Computing-Anwendungen werden bis zu 40 Kilowatt (kW) pro Rack bereitgestellt. Darüber hinaus ist das Rechenzentrum Carrier-neutral.

Die Unterbrechungsfreie Stromversorgung stellt Maincubes durch rotierende USV-Anlagen im so genannten isoliert-parallelen Bus (IP-Bus) sicher. Maincubes übertrifft bei der Stromversorgung die Anforderungen der DIN-EN50600 VK3BER01 und erreicht in einigen Bereichen sogar die Verfügbarkeitsklasse IV (VK4).

Zertifiziert nachhaltig

Maincubes betreibt das Datacenter BER01 zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie. Die Fassade und das Dach werden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet.

Die Abwärme von BER01 wird auf dem angrenzenden Areal GoWest eingespeist, um Gebäude in der Umgebung zu beheizen. Durch den Einsatz von adiabatischer Kühltechnik wird die Kühlung besonders nachhaltig, während das modulare Konzept eine bedarfsgerechte Temperaturregelung ermöglicht. Diese Maßnahmen erfüllen die Anforderungen des Umweltgütesiegels „Blauer Engel“.

Die Zertifizierung nach dem Umweltzeichen (DE-UZ 214) sowie TÜV Saarland inkl. EN50600 VK3 ist für 2025 geplant. Das Datacenter wird zudem eine Reihe von internationalen Zertifizierungen erhalten, darunter ISO 9001, ISO 14001, ISO 27001, ISO 50001 (2024) und SOC 1 + 2 (ISAE 3402).

In diesem Moment zählt der Anbieter Maincubes drei Rechenzentren in Betrieb (AMS01, FRA01 und FRA02) mit einer Gesamt-IT-Kapazität von 18,1 MW. Nach der Fertigstellung der Rechenzentren BER01, FRA03, FRA04 und BER02 wird die Gesamt-IT-Kapazität laut Angaben des Unternehmens etwa 278 MW betragen.

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