Neuigkeiten für VMware-Kunden Broadcom bringt Updates für VMware Cloud Foundation

Von Paula Breukel 2 min Lesedauer

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Nachdem es viel Unruhe um die Veränderungen bei VMware gab, gibt es nun Erneuerungen bei der privaten Cloud „VMware Cloud Foundation“ (VCF). Das Unternehmen zeigt sich zuversichtlich – doch was erwartet die Kunden?

Broadcom präsentiert Innovationen für seine Private-Cloud-Plattform, die die Kunden nun erwarten.(Bild:  © peacehunter - stock.adobe.com / KI-generiert)
Broadcom präsentiert Innovationen für seine Private-Cloud-Plattform, die die Kunden nun erwarten.
(Bild: © peacehunter - stock.adobe.com / KI-generiert)

Der US-amerikanische Chiphersteller Broadcom übernahm im Zeitraum Mai 2022 bis Dezember 2023 VMware vollständig. Seitdem hat sich viel geändert, vor allem das Angebot und der Service der privaten Cloud-Plattform VMware Cloud Foundation (VCF). Nach der Übernahme wurde ein Abo-Modell eingeführt. Nun kündigt das Unternehmen auch Innovationen in Sachen Cloud an.

Die technischen Neuerungen im Einzelnen

Broadcom kündigt für VCF eine umfassende Erweiterung des Katalogs an vorhandenen Technologien an, darunter:

  • Modernisierung der Infrastruktur:Die neue VCF-Import-Funktion erlaubt es Unternehmen, ihre bestehenden „vSphere“- und „vSAN“-Umgebungen nahtlos in VCF zu integrieren, ohne die bestehende Umgebung neu aufzubauen. Außerdem sind nun die Versionen „vSAN Max“ und „vSAN ESA Stretched Cluster“ in VCF vorhanden. So soll großer Speicherbedarf effizient genutzt werden. Für Edge-Anwendungsfälle bringt die neue „VCF Edge“ eine optimierte Konfiguration, die skalierbare, kosteneffiziente und flexible Verwaltungsmöglichkeiten bietet.
  • Cloud-Erfahrung:VCF wird zudem „Tanzu Kubernetes Grid“ (TKG) als eigenständigen Service anbieten. Für Entwicklungsteams bedeutet das eine vereinfachte Zusammenarbeit und eine erhöhte Effizienz von CI/CD-Pipelines. Der „VMware Avi Load Balancer“ ermöglicht den Self-Service-Lastausgleich für DevOps- und AppOps-Teams.
  • Sicherheit und Resilienz: Die Add-Ons „VMware Live Recovery“ und „VMware vDefend Lateral Security“ ermöglichen die Integrität einer privaten Cloud und bieten Datenschutz vor Malware und Ransomware.
  • Neu ist das „ESXi Live Patching“ – es ermöglicht Administratoren, ohne Wartungsfenster kritische Patches auf ESXi-Hosts anzuwenden. Das flexible VCF-Komponenten-Upgrade bietet die Möglichkeit, die neuesten Patches anzuwenden. Dadurch werden mögliche Ausfallzeiten reduziert.
  • Die beiden „DPUs“ in der „vSphere Distributed Services Engine“ gewährleisten Kontinuität und Schutz vor DPU-Ausfällen und verdoppeln die Offload-Kapazität pro Host.
  • „vSAN Data Protection“ schützt VMs vor versehentlichen Löschungen und Ransomware-Angriffen.
  • „VMware vDefend Lateral Security“ bietet eine höhere Skalierbarkeit und Gateway-Firewalls, die SIEM-Integration (Security Information and Event Management) eine verbesserte Ost-West-Ransomware-Prävention und NDR (Network Detection and Response) eine Bedrohungsbewertung vor Ort.
  • Die Integration von VMware Avi in den „SDDC Manager“ optimiert das Lifecycle-Management der Avi-Software.

VMware Cloud Foundation 5.2 und VMware vSphere Foundation 5.2 werden voraussichtlich in Broadcoms Geschäftsjahr Q3 FY24 verfügbar sein.

Funktionen im Abomodell hinzufügen

VCF-Kunden können die besagten Funktionen und entsprechenden Lizenzportabilität in einem Abonnement der neuen VCF-Software erwerben. Als Grund wird genannt, dass Kunden so den unterstützten Anbietern ihrer Wahl zu genießen können und über eine erhöhte Flexibilität genießen. Paul Turner, der Vice President of Product der VMware Cloud Foundation Division, Broadcom, zeigt sich zuversichtlich: „Mit dieser neuesten Version von VCF sind wir auf dem besten Weg, all das zu erfüllen, was VCF unseren Kunden verspricht.“

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