Milliarden-Investition für Datacenter-Zukunft Großbritanniens Neubau des größten Cloud- und KI-Rechenzentrums Europas genehmigt

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Europas Dateninfrastruktur wächst – und wie: Das neue Rechenzentrum in Hertfordshire bringt 400 Megavoltampere (MVA) Leistung und dürfte die Datacenter-Landschaft in Europa prägen.

Der Stadtrat Jeremy Newmark, Vorsitzender des Hertfordshire Growth Boards, sagt zu dem Projekt: „Dieses Datacenter wird ein zentraler Bestandteil der britischen digitalen Infrastruktur und bringt enorme wirtschaftliche Vorteile mit sich.“(Bild:  benews.co.uk)
Der Stadtrat Jeremy Newmark, Vorsitzender des Hertfordshire Growth Boards, sagt zu dem Projekt: „Dieses Datacenter wird ein zentraler Bestandteil der britischen digitalen Infrastruktur und bringt enorme wirtschaftliche Vorteile mit sich.“
(Bild: benews.co.uk)

Das geplante Rechenzentrum „DC01UK“ in Hertsmere hat die Baugenehmigung erhalten und soll das größte Cloud- und KI-Rechenzentrum Europas werden. Mit einer Gesamtfläche von bis zu zwei Millionen Quadratfuß, also etwa 18,6 Hektar, und einer gesicherten Stromversorgung von 400 MVA stellt das Projekt einen Meilenstein für die digitale Infrastruktur Großbritanniens dar.

Das Rechenzentrum entsteht in South Mimms, Hertfordshire, in unmittelbarer Nähe zur Elstree (Letchmore Heath) Umspannstation. Durch diese Lage kann DC01UK direkt von leistungsstarken Glasfaserverbindungen und strategischen Netzwerkknoten profitieren. Das Zentrum soll die stetig wachsende Nachfrage nach Cloud- und KI-Diensten bedienen.

Stephen Beard, Head of Data Centres bei Knight Frank, bezeichnet das Projekt als „das größte Rechenzentrumsvorhaben Europas in einem der weltweit wichtigsten Märkte“. Es sei ein entscheidender Schritt, um den steigenden Bedarf an Cloud-Kapazitäten und KI-Rechenleistung abzudecken.

Wirtschaftliche Bedeutung und Arbeitsplatzschaffung

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Bauvorhabens sind erheblich. Die Investitionssumme beläuft sich auf 3,75 Milliarden Pfund – umgerechnet etwa 4,5 Milliarden Euro. Nach Fertigstellung soll das Zentrum jährlich rund 1,1 Milliarden Pfund (circa 1,3 Milliarden Euro) zur britischen Wirtschaft beitragen. Zudem entstehen während der Bauphase 500 Arbeitsplätze, langfristig sind 200 feste Stellen im Rechenzentrumsbetrieb geplant.

Das Rechenzentrum soll in ein 85 Hektar großes Gelände integriert werden, wobei 54 Prozent der Fläche als Grünfläche erhalten bleiben. Geplant ist eine 10-prozentige Netto-Biotop-Aufwertung. Darüber hinaus werden zwei Millionen Pfund in lokale Infrastrukturprojekte investiert, darunter neue Busverbindungen und die Erweiterung des Fahrradverleihsystems.

Der Stadtrat Jeremy Newmark, Vorsitzender des Hertfordshire Growth Boards, hebt hervor: „Dieses Datacenter wird ein zentraler Bestandteil der britischen digitalen Infrastruktur und bringt enorme wirtschaftliche Vorteile mit sich.“ Mit der Genehmigung dieses Projekts werde Großbritannien seine Position als führende Nation für digitale Innovation weiter ausbauen.

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