Ein Kühlturm für Datacenter minimiert Druckverluste M+W Group setzt auf Module für Rechenzentren
Das Konzept für den Bau von Rechenzentren des Anlagenbauers M+W Group aus Stuttgart vereint drei wesentliche Elemente: modulare Bauweise der Gebäude, Kühl- und Elektrotechnik-Module sowie nachhaltige Energieversorgung, etwa durch Brennstoffzellen.
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Durch die Installation bereits vorkonfigurierter Module vor Ort verkürzt sich die Bauzeit um bis zu 60 Prozent. Das ermöglicht erhebliche Kostenersparnisse und kann gleichzeitig die Arbeitssicherheit verbessern. Außerdem lassen sich unter Umständen die Raumkapazitäten durch die Modulbauweise schneller als bisher erweitern, was eine flexible, bedarfsgerechte Investitionsplanung ermöglicht.
Durch die geprüfte Qualität der vorkonfigurierten Einheiten lässt sich das Konzept auch in Ländern und Regionen mit wenig entwickelter Infrastruktur umsetzen. Selbst ein „Bauen im Bestand“ auf bereits genutzten Grundstücken sei möglich, so der Anbieter, weil Beeinträchtigungen durch Lärm und Staub im Vergleich zum konventionellen Bau minimal ausfielen.
Montage in der Halle
Die modulare Bauweise führt dazu, dass 70 bis 80 Prozent der Montage beim Hersteller in einer Halle erfolgt. Das reduziert die Abhängigkeit von extremen Wetterverhältnissen, verbessert die Materialdisposition und führt zu weniger Abfall. Da die einzelnen Module stapelbar sind, ist auch eine mehrgeschossige Bauweise als „Datenturm“ und damit eine flexible Anpassung an das Grundstück möglich.
Auch die Gebäudetechnik ist modular aufgebaut, so dass ein phasenweiser Ausbau ohne Beeinträchtigung des Betriebes erfolgen kann. Einfach aufgebaute, standardisierte und unabhängige Einheiten für die Kälte-Erzeugung und elektrotechnische Versorgung ermöglichen eine Anpassung an den Bedarf.
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