Management - IT-Sizing in der Datacenter-Planung, Teil 3 Mehrwert durch Klarheit und aus Planung wird Sicherheit

Ein Gastbeitrag von Peter auf dem Graben* 2 min Lesedauer

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Kunden unterschätzen gerne einmal, was konsequentes IT-Sizing wirklich leistet. Tatsächlich aber liefert dieses nicht nur eine technische Grundlage, sondern schafft ECHTE Planungssicherheit.

Für Sicherheit in der Planung von Rechenzentren ist kein blauer Schutzhelm notwendig, sondern eiine Anpassung an den tatsächlichen IT-Bedarf. (Bild:  YouraPechkin - stock.adobe.com / KI-generiert)
Für Sicherheit in der Planung von Rechenzentren ist kein blauer Schutzhelm notwendig, sondern eiine Anpassung an den tatsächlichen IT-Bedarf.
(Bild: YouraPechkin - stock.adobe.com / KI-generiert)

Die ohnehin erforderlichen IT-Konzepte bilden während der Bauzeit die perfekte Basis für die spätere Migration. Betriebskonzepte beschreiben, was wann passieren muss, welche Schwellenwerte zu beachten sind und wann Entscheidungen getroffen werden müssen. Fehler im Konzept fallen frühzeitig auf, bevor sie im Betrieb teuer werden.

Der eigentliche Mehrwert liegt jedoch tiefer: Transparenz nimmt Angst. Viele Entscheidungsträger tragen latentes Befürchtungen mit sich herum: die Sorge, das geplante Rechenzentrum könnte zu klein sein, nicht skalierbar oder den gesetzlichen Anforderungen nicht genügen.

Diese Unsicherheit lähmt. Doch mit klaren Konzepten, konkreten Szenarien und nachvollziehbaren Daten wird aus Unsicherheit Vertrauen. Entscheidungen werden belastbar. Risiken kalkulierbar.

Verständnisgrundlagen sind oft keine Selbstverständlichkeit

Dabei darf nicht übersehen werden, dass die Verantwortlichen aus IT und Rechenzentren selten die sind, die final entscheiden. Es sitzen weitere Akteure mit am Tisch: Geschäftsführung, Controlling und Einkauf zum Beispiel. Alle bringen ihre eigenen Perspektiven mit.

Damit die Diskussion funktioniert, braucht es eine gemeinsame Sprache. Und Werkzeuge, die komplexe Zusammenhänge einfach darstellen.

Genau diese Tools gibt es. Sie zeigen in kürzester Zeit, wie sich IT-Szenarien auf Rechenzentrumsgröße, -infrastruktur und -kosten auswirken. Verschiedene Varianten können durchgespielt, Betriebskosten verglichen und rechtliche Vorgaben berücksichtigt werden. So entsteht ein gemeinsames Verständnis. Und damit die Basis für gute Entscheidungen, die nun nicht aus dem Bauch, sondern aus Substanz getroffen werden können.

Jeder Akteur profitiert

Das schützt vor Überraschungen. Und genau darum geht es: Einen reibungslosen, zukunftsfähigen Betrieb zu sichern, lange bevor der erste Server läuft.

Das Facility-Management profitiert ebenso. So ist eine hohe, gleichmäßige Auslastung über die Betriebsdauer hinweg ist möglich. Und wo Erweiterungen oder Generationswechsel anstehen, kann geplant, nicht reaktiv skaliert werden. So entsteht ein Betrieb, der flexibel bleibt, ohne an Stabilität zu verlieren.

*Der Autor
Peter auf dem Graben ist Senior Data Center Consultant bei der DC-CE RZ-Beratung GmbH & Co. KG.

Bildquelle: DC-CE RZ-Beratung GmbH & Co. KG

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