Förderung in Höhe von 475 Million Euro Mainova Webhouse: Bau neuer Rechenzentren im Raum Frankfurt

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mainova Webhouse erhält 475 Millionen Euro von Banken, um nachhaltige Rechenzentren in der Rhein-Main-Region zu entwickeln. Das Ziel: Neue Maßstäbe in Energie-Effizienz und Klimaschutz.

Der Vorstandsvorsitzende von Mainova Michael Maxelon sagt: „Mit Blackrock als Partner können wir langfristig die Digitalisierung und Klimaziele der Region stärken.“(Bild:  Mainova AG)
Der Vorstandsvorsitzende von Mainova Michael Maxelon sagt: „Mit Blackrock als Partner können wir langfristig die Digitalisierung und Klimaziele der Region stärken.“
(Bild: Mainova AG)

Mainova Webhouse erhält eine Finanzierung von 475 Millionen Euro für den Bau nachhaltiger Rechenzentren in der Rhein-Main-Region. Das Bankenkonsortium umfasst Partner wie die ING Bank, Investec Bank, Helaba und die Landesbank Baden-Württemberg. Ziel ist der Ausbau moderner, Energie-effizienter Digitalinfrastruktur in einer der bedeutendsten Wirtschaftsregionen Europas.

Die Finanzierung wurde Ende 2023 vorbereitet und nach intensiven Verhandlungen 2024 abgeschlossen. Mit einem Power-Usage-Efficiency-Wert (PUE) von 1,2 und der angestrebten LEED-Gold-Zertifizierung sollen die geplanten Rechenzentren im Zeichen von Nachhaltigkeit und Effizienz stehen. Christian Riedel von der Helaba, einem der beteiligten Finanzpartner, schrieb hierzu auf LinkedIn: „Diese Projekte setzen Maßstäbe für die Zukunft digitaler Infrastruktur und tragen aktiv zur Energiewende bei.“

Blackrock erwarb 2024 die Mehrheit von Mainova Webhouse

Bereits im Juni 2024 hatte die Muttergesellschaft Mainova 50,1 Prozent ihrer IT-Tochter Mainova Webhouse an den US-Investor Blackrock verkauft. Der Vorstandsvorsitzende von Mainova Michael Maxelon sagte hierzu: „Mit Blackrock als Partner können wir langfristig die Digitalisierung und Klimaziele der Region stärken.“

Der Frankfurter Internet-Knoten ist der weltweit größte seiner Art. Die Projekte der Mainova Webhouse zielen auf eine IT-Last von über 200 Megawatt und beinhalten ökologische Maßnahmen wie die Nutzung von Abwärme zur CO2-neutralen Beheizung. Der Stromverbrauch wird vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt. Ein erstes Rechenzentrum im Frankfurter Ostend soll noch 2024 in Betrieb gehen.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:50283224)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung