Im Batschkapp wird es nur mit Datacenter-Abwärme kuschelig Mainova-Datacenter versorgt Kulturzentrum mit Wärme

Quelle: Pressemitteilung Mainova AG 2 min Lesedauer

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In unmittelbarer Nachbarschaft des Frankfurter Kulturzentrums „Batschkapp“, in der Gwinnerstraße des Stadtteils Seckbach, baut die Mainova Webhouse GmbH & Co. KG, eine hundertprozentige Tochter des Energieversorgers Mainova AG, ein Rechenzentrum. Dieses soll ab dem kommenden Jahr die Einrichtung mit Wärme versorgen.

Ewald Winter (Geschäftsführer Mainova WebHouse GmbH & Co. KG), Stadtrat Claus Möbius (Vorstand des Frankfurter Kulturzentrums), Ralf Scheffler (Geschäftsführer Batschkapp), Anne Irmscher (Leiterin Contracting bei Mainova) und Oliver Schiebel (Geschäftsführer Mainova WebHouse GmbH & Co. KG) präsentieren eine Fotomontage des geplanten Mainova-Rechenzentrums sowie ein symbolisches Wärmetransportrohr.(Bild:  Joachim Storch/Mainova)
Ewald Winter (Geschäftsführer Mainova WebHouse GmbH & Co. KG), Stadtrat Claus Möbius (Vorstand des Frankfurter Kulturzentrums), Ralf Scheffler (Geschäftsführer Batschkapp), Anne Irmscher (Leiterin Contracting bei Mainova) und Oliver Schiebel (Geschäftsführer Mainova WebHouse GmbH & Co. KG) präsentieren eine Fotomontage des geplanten Mainova-Rechenzentrums sowie ein symbolisches Wärmetransportrohr.
(Bild: Joachim Storch/Mainova)

Oliver Schiebel, Geschäftsführer von Mainova-Webhouse, hat bei der offiziellen Vorstellung des Konzepts am gestrigen Donnerstag den Vorteil herausgestellt: „Es handelt sich um ein Vorzeige-Projekt mit innovativer Energietechnologie. So werden mit diesem Projekt ab voraussichtlich Mitte 2024 erstmals in Frankfurt gewerblich genutzte Bestandsgebäude ausschließlich mit Abwärme aus einem Rechenzentrum geheizt.“

Da die Abwärmetemperatur nicht ausreicht, werden zwei eigens dafür im Rechenzentrum vorgesehene Hochtemperaturwärmepumpen die Wärme aus den Rechnerräumen auf die notwendige Vorlauftemperatur von bis zu 75 Grad Celsius bringen. Trotzdem zeigt sich auch Anne Irmscher, Leiterin der für die Errichtung und den Betrieb von Energiezentralen verantwortlichen Contracting-Abteilung bei Mainova, vom dem Vorhaben überzeugt: „Durch die Verwendung der überschüssigen Abwärme zu Heizzwecken – sowohl für das Rechenzentrum selbst als auch für benachbarte Gebäude – wird nachhaltig Energie eingespart. Gleichzeitig sinkt durch die Wärme-Entnahme der Energieverbrauch für die Kühlung des Rechenzentrums. Dies spart zusammen rund 35 Tonnen CO2 im Jahr.“

Frankfurts Stadtrat Claus Möbius und Vorstand des Frankfurter Kulturzentrums, dem Trägerverein der Batschkapp, zeigte sich begeistert von dem Energiekonzept: „Das senkt den Gasverbrauch und schont die Umwelt“, äußert er.

Das Bauvorhaben

Das neue Rechenzentrum wird bis 2024 errichtet. Im gleichen Zeitraum erfolgt der Bau einer 110 Meter langen Trasse sowie der Umbau zur Umstellung der Wärmeversorgung auf dem Gelände der Batschkapp. Zurzeit wird das Veranstaltungsgebäude der Batschkapp und das Bürogebäude des Frankfurter Kulturzentrums in der Gwinnerstraße jeweils durch einen eigenen Gaskessel mit 240 Kilowatt (kW) beziehungsweise 120 kW Leistung für die Heizung und Warmwasseraufbereitung versorgt.

Insgesamt beträgt der durchschnittliche jährliche Wärmebedarf beider Abnehmer in Summe rund 300 Megawattstunden (MWh). Die Gasheizung des Bürogebäudes wird im Rahmen der Umbaumaßnahmen demontiert und über eine Verbindungsleitung hydraulisch mit der Batschkapp verbunden. So kann bei Störungen und Wartungen im Notfall die Wärmeversorgung beider Liegenschaften über den bestehenden Gaskessel des Veranstaltungsgebäudes als Backup erfolgen.

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