Gesenkte Prognose bestätigt IT-Dienstleister Cancom rutscht in die Verlustzone

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der IT-Dienstleister Cancom hat im schwachen Branchenumfeld im zweiten Quartal rote Zahlen erwirtschaftet. Der auf die Aktionäre entfallende Verlust lag bei rund 424.000 Euro, wie das SDax-Unternehmen am Dienstag in München mitgeteilt hat.

Im Halbjahresbericht von Cancom zeigt sich, dass es ein schwaches erstes Halbjahr für den IT-Dienstleister war. (Bild:  Canva / KI-generiert)
Im Halbjahresbericht von Cancom zeigt sich, dass es ein schwaches erstes Halbjahr für den IT-Dienstleister war.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Nach einem schwachen ersten Halbjahr hat Cancom die Jahresziele für das Geschäftsjahr 2025 vergangene Woche mitgeteilt. Der nun veröffentlichte Halbjahresbericht bestätigt, dass sich der IT-Dienstleister weiterhin in einem angespannten Marktumfeld bewegt. Zwar zeigte sich bei Cancom eine positive Entwicklung im Geschäftssegment „International“, damit konnte der Rückgang im Segment „Deutschland“ jedoch nicht vollständig kompensiert werden, heißt es im Halbjahresbericht.

Darin kommentiert zudem Rüdiger Rath, CEO der Cancom, die Ergebnisse: „Das erste Halbjahr war von Zurückhaltung im Markt geprägt. Dies wirkte sich insbesondere im zweiten Quartal auf unsere Ertragslage aus. Vor diesem Hintergrund haben wir Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet, welche wir auch in der zweiten Jahreshälfte weiter fortsetzen werden, um unsere Ertragskraft zu stärken und unsere Kostenbasis nachhaltig zu senken. Wir gehen trotz der aktuellen Herausforderungen zuversichtlich in das zweite Halbjahr und sehen Signale einer Erholung im Jahresverlauf.“

Angespannte Lage hält auch im zweiten Quartal an

Ein Jahr zuvor hatte Cancom noch einen Gewinn von 7,1 Millionen Euro erzielt. Das Unternehmen hatte bereits vorläufige Zahlen zum Tagesgeschäft vorgelegt, die enttäuschend ausgefallen waren. Die Kundenzurückhaltung insbesondere im Mittelstand hielt auch im zweiten Quartal an. Vor allem in Deutschland lief es schlecht.

Der Umsatz fiel im zweiten Quartal leicht um 0,4 Prozent auf 393,2 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sackte um über ein Drittel auf 15,7 Millionen Euro ab. Im Gesamtjahr peilt das Management 1,65 bis 1,75 Milliarden Euro Umsatz an sowie ein operatives Ergebnis (Ebitda) von 100 bis 110 Millionen Euro.

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