Ein „KI-Host“ mit optimiertem Turbo Intel veröffentlicht für KI-Workloads beschleunigte „Xeon 6“-CPUs

Quelle: Pressemitteilung Intel 2 min Lesedauer

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Mit neuen Turbo-Technologien sollen drei – sofort verfügbare – „Xeon 6“-Prozessoren KI-Beschleuniger effizienter koordinieren. Eine der CPUs kommt im kommenden „Nvidia DGX B300“-System zum Einsatz.

Intel will die Prozessoren „Xeon 6962P“, „6776P“ und „6774P“ mit neuen Turbo-Technologien als „KI-Hosts“ etablieren.   (Bild:  Intel)
Intel will die Prozessoren „Xeon 6962P“, „6776P“ und „6774P“ mit neuen Turbo-Technologien als „KI-Hosts“ etablieren.
(Bild: Intel)

Intel hat die Veröffentlichung von drei „Xeon 6“-CPUs bekanntgegeben: „Xeon 6962P“, „6776P“ und „6774P“. Im Vergleich zu bereits verfügbaren Prozessoren der „Granite Rapids“-Generation sollen die neuen Chips insbesondere für die Steuerung von GPU-Servern für KI-Workloads (Künstliche Intelligenz) optimiert worden sein. Das Mittelklasse-Modell der drei CPUs – „Xeon 6776P – wird im Doppelpack die Steuerungszentrale des KI-Servers „Nvidia DGX B300“ mit acht „B300“-GPUs bilden. Die CPUs sollen ab sofort erhältlich sein.

Priorisierte Kerne für die Speisung von KI-Beschleunigern

Zwar verfügen die drei neuen Prozessoren über weniger „Performance Cores“ als das Xeon 6-Flagschiff „6980P“ mit 128 Rechenkernen. Die Taktfrequenz bestimmter Kerne der drei CPU-Modelle könne aber bei rechenintensiven Aufgaben über die Technologie „Priority Core Turbo“ (PCT) deutlich erhöht werden, während nicht priorisierte Kerne weniger intensive Lasten übernehmen. Zuständig für die dynamische Leistungs- und Energieoptimierung ist die „Speed Select Technology: Turbo Frequency“ (SST-TF).

Wo GPUs bei parallelen Rechenaufgaben glänzen, sollen die beiden Technologien der neuen „Xeon 6“-CPUs primär serielle Rechenschritte von KI-Workloads beschleunigen, so Engpässe verringern und die GPUs schneller mit Daten speisen. Bei einem Ausgangstakt von 2,3-2,7 Gigahertz (GHz) je nach Modell und einem gemeinsamen Turbotakt von 3,6 GHz könne PCT bis zu acht priorisierte Kerne auf 4,4 GHz („6962P“) respektive 4,6 GHz („6776P“ und „6774P“) hochtakten.

Die drei neuen „Xeon 6“-CPUs im Vergleich

Modell Sockel-Konfiguration Kerne TDP Basistakt Turbo (alle Kerne) Max. Turbo (einzelne Kerne) PCT-Turbo (bis 8 Kerne) Cache (MB) Speicherkanäle Unterstützter Speicher PCIe 5.0-Lanes
Xeon 6962P 2-Sockel (Dual-Socket) 72 500 W 2,7 GHz 3,6 GHz 3,9 GHz 4,4 GHz 432 12 DDR5-6400
MRDIMM bis 8800 MT/s
96
Xeon 6776P 2-Sockel (Dual-Socket) 64 350 W 2,3 GHz 3,6 GHz 3,9 GHz 4,6 GHz 336 8 DDR5-6400
MRDIMM bis 8000 MT/s
88
Xeon 6774P 1-Sockel (Single-Socket) 64 350 W 2,5 GHz 3,6 GHz 3,9 GHz 4,6 GHz 336 8 DDR5-6400
MRDIMM bis 8000 MT/s
136

Quelle: Intel

Speicher- und PCIe-Übertragungsraten: „Granite Rapids“-Standard

Wie auch andere „Granite Rapids“-Prozessoren sollen die drei vorgestellten CPUs zudem durch hohe Speichergeschwindigkeiten punkten. Der in der Speicherkonfiguration identische „Xeon 6700P“ (veröffentlicht im Februar 2025) erzielt laut Intel im Vergleich zu aktuellen „AMD Epyc“-Prozessoren beim Einsatz von zwei DDR5-Modulen pro Speicherkanal um 30 Prozent höhere Übertragungsraten.

Auch die Zahl der PCIe-Lanes teilen sich die neuen Prozessoren mit ihren Seriengeschwistern der „Granite Rapids“-Familie und sind damit nur bei einigen Modellen (etwa dem „6774P“) den „AMD Epyc“-CPUs der „Zen 5“ Generation voraus. Exklusiv den Granite Rapids-CPUs vorbehalten sind hingegen die „Advanced Matrix Extensions“ (AMX) – ein Befehlssatz für die Ausführung von Matrixberechnungen für KI-Workloads (vor allem für Inferenz) direkt auf der CPU.

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