Leistung für bayerische Forscher HPC-Center in Erlangen wird auf 10 MW erweitert

Von Marvin Djondo-Pacham 1 min Lesedauer

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Die Bayerische Staatsregierung investiert 270 Millionen Euro in ein neues Rechenzentrum in Erlangen. Diese Investition ist Teil des Ausbaus des Nordbayerischen Höchstleistungsrechenzentrums (NHR@FAU). Das Datacenter entsteht im Süden von Erlangen, auf dem Campus der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) und erweitert die Kapazitäten der nordbayerischen Universitäten auf insgesamt 10 Megawatt (MW).

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(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Bayerns Minister für Wissenschaft und Kunst Markus Blume unterstreicht die Bedeutung des neuen Rechenzentrums für die Region. Er betont, dass es die „rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI)“ unterstützen werde. Er fügt hinzu, dass der Ausbau der Recheninfrastruktur sowohl für die FAU als auch für die gesamte Region einen entscheidenden Fortschritt darstelle.

„Der Neubau ist ein zentraler Baustein für die Etablierung eines Leuchtturms mit internationaler Strahlkraft für die Region“, erklärte Professor Gerhard Wellein vom NHR@FAU. Um Künstliche Intelligenz, Hochleistungsrechnen und Daten synergetisch zusammenzuführen, seien sowohl eine moderne Arbeitsumgebung für die klügsten Köpfe als auch energieeffiziente Infrastrukturen für IT-Systeme der höchsten Leistungsklasse notwendig.

Supercomputer unter den Top 500

Das NHR@FAU ist 2021 ins Leben gerufen worden und bildet einen nationalen Verbund von acht Hochleistungsrechenzentren in Deutschland. Im Rahmen einer Vereinbarung von Bund und Ländern wird die Finanzierung von Hardware, Betriebskosten und Personalkosten der Verbundpartner für mindestens zehn Jahre sichergestellt.

Derzeit beherbergt das NHR@FAU drei Supercomputer, darunter „Alex“ und „Fritz“, die auf der aktuellen Top-500-Liste der leistungsstärksten Supercomputer auf den Plätzen 252 und 283 rangieren.

Zudem belegt der „Helma“-Cluster des Zentrums mit 16,94 Petaflops Leistung Platz 79 auf dieser Liste. Helma, installiert im November 2024, besteht aus 384 Nvidia H100-GPUs, wovon 200 über das „BayernKI“-Programm für Forscher in Bayern zugänglich sind.

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