Supercomputer und KI für Forschung und Industrie HLRS III in Stuttgart startet Neubau für Herder und HammerHAI

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Auf dem Campus Stuttgart-Vaihingen entsteht mit HLRS III ein neues Gebäude für den Supercomputer Herder und die europäische AI Factory „HammerHAI“. Das Projekt kombiniert High Performance Computing mit Photovoltaik und Abwärmeeinspeisung.

Der Neubau HLRS III schafft Platz für die nächste Generation von Supercomputern und KI-Anwendungen in Forschung und Industrie.(Bild:  Benthem Crouwel Architects)
Der Neubau HLRS III schafft Platz für die nächste Generation von Supercomputern und KI-Anwendungen in Forschung und Industrie.
(Bild: Benthem Crouwel Architects)

Mit der Grundsteinlegung beginnt die nächste Ausbaustufe am Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart, HLRS. Das Gebäude HLRS III entsteht auf dem Campus Vaihingen.

HLRS III nimmt das kommende Rechensystem „Herder“ auf, vorgesehen ist eine Leistung von mehreren hundert Petaflops, ein Petaflop entspricht einer Billiarde Gleitkommaoperationen pro Sekunde (Floating Point Operations per Second, kurz: FLOPS). Parallel baut das HLRS die europäische AI Factory „HammerHAI“ als Plattform für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz auf. Für Herder nennt das HLRS eine geplante Installation im Jahr 2027.

Energie, Kühlung und Gebäudetechnik

Photovoltaikanlagen an Dach und Fassade sollen Strom erzeugen; die Abwärme des Supercomputers ist für das Wärmenetz des Campus eingeplant. Das Konzept umfasst natürliche Belüftung sowie eine hybride Bauweise aus Holz, Stahlbeton und ressourcenschonendem RC-Beton.

Als technischer Kern ist ein stützenfreier High Performance Computing-Raum (HPC) vorgesehen. HPC-Bereich und Büros trennt ein Canyon als Atrium über die Gebäudehöhe. Dazu kommen flexible Büroflächen für rund 40 Arbeitsplätze sowie Technikräume.

Finanzierung und Umsetzung

Für den Neubau sind 138,5 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt genannt. Der Bund beteiligt sich mit 40,1 Millionen Euro an der baulich-technischen Gebäudeinfrastruktur. Insgesamt liegen die Projektkosten bei 178,6 Millionen Euro. Die Umsetzung leitet das Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim von Vermögen und Bau.

(ID:50665696)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung