CO2-neutral durch Kernkraft Fluidstack baut Gigawatt-KI-Supercomputer in Frankreich

Von Marvin Djondo-Pacham 1 min Lesedauer

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Die KI-Cloud-Plattform „Fluidstack“ baut in Frankreich einen der größten CO2-neutralen Künstliche-Intelligenz-Supercomputer (KI) der Welt. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der französischen Regierung. Bis 2028 soll über ein Gigawatt Leistung möglich sein.

Fluidstack baut in Zusammenarbeit mit der französischen Regierung einen der größten CO2-neutralen Supercomputer der Welt.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Fluidstack baut in Zusammenarbeit mit der französischen Regierung einen der größten CO2-neutralen Supercomputer der Welt.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Für die erste Phase des Projekts ist ein Investment von zehn Milliarden Euro vorgesehen. Die Inbetriebnahme ist für 2026 geplant. Das ambitionierte Projekt soll Frankreich zur führenden Nation im Bereich KI machen. Dazu soll die überwiegend nukleare Energie des Landes genutzt werden.

Präsident Emmanuel Macron sieht das Projekt vor allem als Beleg für französische Innovationskraft: „Frankreich ist das führende europäische Land im Bereich der künstlichen Intelligenz. Seit 2017 haben wir unsere Talente ausgebildet, unsere Forschung entwickelt und unsere wichtigsten Akteure in den Bereichen Gesundheitswesen, Raumfahrt, Verteidigung und große Sprachmodelle gestärkt. Wir dürfen nicht langsamer werden, denn die Welt beschleunigt sich und der Kampf um Innovation findet jetzt statt.“

Fluidstack fühlt sich geehrt

Die Vereinbarung zum Bau ist auf dem „AI Action Summit“ in Paris bekannt gegeben worden. Präsident Emmanuel Macron und mehrere Minister haben sie unterzeichnet. Auch Cesar Maklary, Präsident von Fluidstack, ist dabei gewesen.

Maklary sieht in der Partnerschaft eine große Chance. Er ist stolz auf die Zusammenarbeit mit der französischen Regierung: „Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, schnell die Infrastruktur zu entwickeln, die zur Unterstützung der nächsten Welle von KI-Innovationen erforderlich ist. Das Engagement für digitale und energiepolitische Souveränität macht Frankreich zum idealen Standort für ein so ehrgeiziges Projekt, und ich bin sehr stolz, eine Schlüsselrolle bei dieser Initiative zu spielen.“

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