Virtualisierungslösungen von LeftHand Networks bei Nikon Europe Flexibilität und Skalierbarkeit mit iSCSI
Nikon gehört zu den führenden Herstellern auf dem Sektor Bildverarbeitung und Fotografie. Das Datenvolumen des Herstellers wächst exponential. Wie viele Unternehmen muss Nikon Europe Terabytes an Kundeninformationen, Auftragspositionen und Vertriebsinformationen verarbeiten.
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Fred van Smaalen, Manager IT Operations, hat eine klare Strategie als Antwort auf die Herausforderung des massiven Datenwachstums: die Rezentralisierung der IT. Bisher hat der Manager zehn Standorte reorganisiert, weitere Standorte werden folgen. Geschäftskritische Unternehmensanwendungen wie Microsoft Exchange, das Verwaltungssystem für Ersatzteile, E-Room und das Dokumentenmanagementsystem Documentum laufen jetzt zentralisiert.
Der Weg zur Zentralisierung
In den europäischen Standorten von Nikon kommen viele Notebooks zum Einsatz, und Büroanwendungen und große Dateien müssen vor Ort zur Verfügung stehen. Van Smaalen hat deshalb eine Struktur entwickelt, die alle lokalen Daten zentral repliziert.
Dies geschieht im europäischen Headquarter von Nikon in der Nähe von Amsterdam. Der Manager nutzt dabei Werkzeuge, die in den Standorten inkrementell jede Datenänderung automatisch in der Zentrale sichern. Die Anwender merken von dem permanenten Backup ihrer Daten nichts. Er verwendet dazu eine integrierte Infrastruktur aus Routing, Firewall, VPN, PoE-Switching (Power over Ethernet) und IPT.
Jeder Standort ist mit einer oder zwei Appliances ausgestattet, in denen die gesamten Managementfunktionen integriert sind, sodass die Fehlerquellen minimiert sind. Die gesamte IT- und Kommunikationsinfrastruktur ist so integriert, dass sie effizient und ohne großen Aufwand in den Standorten verwaltet werden kann.
Exponentielles Datenwachstum im Griff
Nikon Europe hatte ein Fibre Channel SAN in Betrieb, das die Anforderungen zufriedenstellend bewältigte. Doch die Lösung war an der Kapazitätsgrenze angelangt und Erweiterungen waren nicht kosteneffizient durchzuführen. Darüber hinaus fehlte eine Standard-Managementlösung und die Betriebskosten stiegen beträchtlich. Negativ bewertete van Smaalen vor allem die zunehmende Abhängigkeit vom Hersteller, auf dessen Spezialwissen man bei Nikon angewiesen war.
Der Manager war auf der Suche nach einer flexiblen und skalierbaren Alternative. Er konsultierte seinen Technologielieferanten Axians. Axians ist eine Geschäftseinheit von Vinci Energies, einer der größten Netzwerkintegratoren in Europa mit Schwerpunkt auf Speicherinfrastrukturen und Netzwerk-Managementlösungen.
Axians favorisierte vor sechs Jahren das auch bei Nikon installierte Fibre Channel SAN als die damals beste Lösung am Markt. Doch hatten in der Zwischenzeit Hersteller einfachere und bessere Technologien auf den Markt gebracht.
„Vor sechs Jahren war Fibre Channel sicherlich die beste Infrastrukturlösung. Jetzt aber hat sich die Verwendung von IP in Storage-Lösungen stark weiterentwickelt und iSCSI stellt jetzt eine robuste und verlässliche Alternative mit deutlichen Kostenvorteilen dar“, sagt Eelco Huisinga, Account Manager bei Axians.
Neben etablierten Anbietern ließ sich van Smaalen auch die innovative Lösung von LeftHand Networks präsentieren und war bereits bei der ersten Demonstration davon überzeugt. „Zuerst dachte ich, sie hätten nicht, was wir suchten. Doch sie reagierten gezielt auf unsere Anforderungen und konnten uns dann entsprechende Lösungen zeigen.“
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