Bis zu 24 „H100“-GPUs im Potsdamer Rechenzentrum Drei Monate kostenfreie Rechenleistung für KI-Projekte

Quelle: Pressemitteilung Hasso-Plattner-Institut 2 min Lesedauer

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Beim KI-Servicezentrum Berlin Brandenburg können sich Unternehmen, Forscher und Privatpersonen mit überzeugenden KI-Projekten um drei Monate kostenfreier Zugriffszeit auf leistungsfähige KI-Rechenressourcen bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 27. März, weitere Förderungsrunden sollen folgen.

Das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg stellt drei Monate kostenfreier KI-Rechenleistung für überzeugende Bewerber bereit.  (Bild:  Hasso-Plattner-Institut)
Das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg stellt drei Monate kostenfreier KI-Rechenleistung für überzeugende Bewerber bereit.
(Bild: Hasso-Plattner-Institut)

Das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg, das sich für den breiten Einsatz von KI-Technologien einsetzt, stellt Organisationen und Einzelpersonen mit überzeugenden KI-Projekten für drei Monate leistungsstarke Rechenressourcen zum Trainieren und Testen von KI-Modellen zu Verfügung. Dafür wurde ein neues Bewerbungsportal geschaffen.

Das Rechenzentrum des Potsdamer KI-Hubs kann auf eine heterogene Infrastruktur zurückgreifen – neben günstigeren Recheneinheiten auch auf 64 leistungsfähige „Nvidia H100“-GPUs für KI-Lasten. Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollen so die Möglichkeit erhalten, am KI-Servicezentrum an KI-Modellen zu arbeiten, diese zu optimieren und den benötigten Ressourcenbedarf zu ermitteln. Damit sollen erfolgreiche Bewerber ausgereifte Entscheidungen über Investitionen in den KI-Einsatz und in Cloud-Technologien treffen können.

Zum 27. März: Projektskizze einreichen und Bedarf beziffern

Die Bewerbungsfrist für die aktuelle Ausschreibungsrunde ist kurz – sie endet am 27. März 2025. Bereits im dritten Quartal 2025 soll allerdings die nächste Ausschreibung folgen. Auch bereits geförderte Bewerber sollen mit Folgeprojekten teilnehmen können.

Für den Projektantrag müssen Bewerber eine Projektskizze mit Beschreibung des Themas und einem Projektplan einreichen sowie bestehende Ansätzen und Publikationen aufführen. Spezifizieren müssen die Bewerber ebenfalls die Zahl der benötigten „Nvidia H100“-GPUs (bis zu 24) und der für Inferenzaufgaben vorgesehenen „A30“-GPUs (bis zu vier). Auch der Zugriff auf „AMD L40S“-GPUs und die Edge-Plattformfamilie „Nvidia Jetson“ ist bei entsprechendem Bedarf möglich.

Ein Auswahlgremium des Hasso-Plattner-Instituts, an dem der KI-Hub angesiedelt ist, wird über die Bewerbungen entscheiden.

Das KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg ist am Hasso-Plattner-Institut angesiedelt, welches zusammen mit der Universität Potsdam eine Digital Engineering-Fakultät bildet. Das KI-Servicezentrum hat den Auftrag, Startups, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Studierende und Forschende bei der Entwicklung und dem Einsatz von KI-Anwendungen zu unterstützen.

Neben einer eigenen Datacenter-Infrastruktur bietet der Potsdamer KI-Hub Interessenten auch kostenfreie Bildungsangebote und Beratung zu Themen rund um KI-Entwicklung und KI-Einsatz. Zu den Beratungsangeboten gehören Unterstützung bei der Erstellung von Spezifikationen und Dokumentationen für KI-Projekte, direkte Mitarbeit der angestellten KI-Experten an mehreren Tagen pro Woche bei Pilotprojekten und die Begleitung von Startups bei der Technik, aber auch beim Networking.

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