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Immer Spannungen
Viel häufiger sind kürzere Ausfälle und Unterbrechungen durch Überlastungen, durchtrennte Leitungen durch Baumaßnahmen oder auch falschen Schalthandlungen. Ausfälle im Millisekundenbereich sind dagegen besonders häufig, ausgelöst durch Kurzschlüsse oder die hoffentlich daraus resultierenden Kurzschluss-Abschaltungen.
Spannungsschwankungen und Spannungsspitzen können ebenfalls ihre Ursache beim Energieversorger durch stark schwankende Lasten in den Netzen haben. Aber auch hauseigene Versorger mit großen Lasten sind bei Ein- und Ausschaltvorgängen für diese Art von Netzstörung verantwortlich. Selbst Phasenanschnittsteuerungen, wie sie in Dimmern vorkommen, können Spannungsspitzen hervorrufen.
Zu viel oder zu wenig Spannung?
Kontinuierliche Unter- oder Überspannungen schädigen dauerhaft die Netzteile der IT und sind ausnahmslos dem Energieversorger oder der eigenen Energieversorgung durch Netzersatzanlage oder Ähnlichem zuzuordnen. Spannungsstöße und Blitzeinwirkungen haben meist auch auf Seiten der Energieversorgung ihre Ursache, insbesondere in Zeiten eines Wetterumschwungs. Ein unsauberes, nicht getrenntes PE-N-Netz (siehe: EMV im Rechenzentrum) verstärkt diese Auswirkungen noch.
Spannungsverzerrungen, Spannungsoberschwingungen und Frequenzschwankungen haben ihre Ursache meist im eigenen Haus durch nichtlineare Lasten. Dabei sind die meist getakteten Netzteile der IT die größten Verschmutzer selbst. Jedoch auch stark unsymmetrische Lastverteilungen auf der Verbraucherseite können hier negative Folgen haben.
Doch es gibt ja USV-Anlagen. Doch welche sind geeignet?
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