Workshop I/O-Analyse am Beispiel SVC und Storwize V7000, Teil 2

Die Suche nach dem Verursacher der verlorenen Antwortzeit

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Hurra! Das Problem ist gefunden - und was jetzt?

Mit SVC hat man an diesem Punkt eine große Menge von Optionen, die man einsetzen kann um das Performance-Problem zu lösen.

Optionen zur Kollisionsvermeidung, sofern man für diese Prozesse keine Reduzierung der Datenrate und damit in der Verarbeitungszeit hinnehmen möchte:

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  • Einen performanteren Speicher einsetzen, damit die 140 MByte/s verarbeitet werden können. Sinnvollerweise plant man hier allerdings eine Speicherklasse ein, die mit mindestens 220 MByte/s oder mehr zurecht kommen wird, da der Server diese neue Freiheit nutzen wird, um die Daten noch schneller in den Speicher zu pumpen.
  • Aufteilen der beiden Volumes auf zwei verschiedene Speicherpools, die am besten auf zwei unterschiedlichen Speichersystemen liegen.
  • Isolierung der zwei Volumes in einen getrennten Speicherpool, damit durch die großen Datenvolumen keine anderen Volumes gestört werden. Hier muss man in Betracht ziehen, dass durch einen weiteren Pool der Cache im SVC weiter partitioniert wird.

Optionen mit verlängerten Antwortzeiten, sofern Einschränkungen akzeptierbar sind:

  • Wenn möglich die Verarbeitung der zwei Volumes entzerren und hintereinander schalten.
  • Überprüfen, ob im Server die schreibenden Prozesse auf einen maximalen Durchsatz begrenzt werden können.
  • IO Governing im SVC einsetzen, um die Datenrate zu begrenzen. Das führt allerdings zu künstlich hohen Antwortzeiten für die Volumes. Es muss zusätzlich überprüft werden, wie die Serverprozesse auf diese Beschränkung reagieren.
  • In der Analyse hat sich gezeigt, dass diese Volumes auch beim Lesen wenig Vorteile durch den SVC-Cache haben. Eine Option wäre es daher auch, das Caching für diese Volumes komplett abzudrehen. Damit würden sie im SVC keine weiteren Störungen verursachen.

Fazit

Latenzzeit-Peaks finden wir heute in vielen Kundenumgebungen, die wir bei SVA analysieren. Die meisten I/O-Probleme entstehen durch eine punktuelle Überlastung der Speicherinfrastruktur. Mittels Umstrukturierung und besserer Verteilung lassen sich viele Engpässe selbst im Nachhinein mit geringem Aufwand beseitigen.

Ressourcen:

BVQ Webseite

BVQ YouTube Filme

Dokumente auf IBM Developerworks

SVC Treff - das Forum der SVC User Group Deutschland

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