Funkbasiertes Datacenter-Monitoring Daxten bietet Wireless Leckage-Früherkennung an

Quelle: Pressemitteilung Daxten GmbH 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das über den Berliner Rechenzentrumsoptimierer Daxten erhältliche und per Funk kommunizierende Leck-Erkennungssystem von Packet Power kann Leckagen mit leitfähigen Flüssigkeiten in Echtzeit zu aufzuspüren und nun auch per Funk melden.

Das funkbasierte Datacenter-Monitoring von Packet Power bekommt mit dem „Wireless Leak Detector“ einen weiteren Systembaustein zur Leckage-Früherkennung.   (Bild:  Daxten)
Das funkbasierte Datacenter-Monitoring von Packet Power bekommt mit dem „Wireless Leak Detector“ einen weiteren Systembaustein zur Leckage-Früherkennung.
(Bild: Daxten)

Unentdeckte Leckagen im Rechenzentrum können zu Hardwareschäden, Datenverlusten, Betriebsausfällen und Gebäudeschäden führen und nicht zuletzt Sicherheitsrisiken für das Personal bedeuten. Durch das Frühwarnsystem von Packet Power soll es möglich sein, die Gefahrenstelle zu lokalisieren und schnellstmöglich Gegenmaßnahmen einleiten zu können, um zu verhindern, dass ein paar anfängliche Wassertropfen zu einer regelrechten Flutwelle im Rechenzentrum anschwellen und katastrophale Folgen nach sich ziehen können.

Der als „Wireless Leak Detector“ bezeichnete Systembaustein sowie die dazugehörigen Sensorkabel fügen sich in die über Funk verbundene Monitoring-Produktfamilie der Marke Packet Power ein. Die bisherigen Module zum Monitoring von Stromwerten auf jeder Verteilungsebene sowie zur Echtzeit-Erfassung von Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Feuchte und Differenzdruck werden so durch die Bausteine zur Erkennung von Leckagen komplettiert.

Detektor platzieren, Sensorkabel anschließen und dann das System einfach machen lassen

Die Installation soll denkbar einfach sein: An von Leckagen gefährdeten Bereichen wird jeweils ein Wireless Leak Detector-Modul platziert. Direkt daran angeschlossen werden ein oder mehrere 'vorgecrimpte' Sensorkabel, verab gekrümmte Kabel, die sich bis zu einer Gesamtlänge von 30 Metern miteinander verkettet lassen.

Das Detektionsmodul kommuniziert permanent per Funk mit einem System-Gateway, das die erfassten Daten per SNMP oder Modbus TCP/IP über eine systemeigenes Management-Tool mit der Bezeichnung „EMX“ oder über BMS- und DCIM-Anwendungen (DCIM = Datacenter Infrstructure Management, BMS = Batterie-Management-System)) von Drittherstellern verfügbar macht. Die Länge der verwendeten Sensorkabel wird automatisch erkannt und deren Verbindung sowie Integrität fortlaufend überwacht. Kommt es zu einem Kontakt mit einer leitenden Flüssigkeit, kann die Position genau bestimmt werden. Sofort werden Warnmeldungen ausgelöst und es können Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Der Clou des Wireless Leak-Detector-Bausteins sowie aller übrigen Funk-Monitoring-Module für Umgebungswerte und Stromparameter von Packet Power besteht darin, dass diese zur Kommunikation nicht verkabelt sind, sondern sich nach der Aktivierung selbsttätig konfigurieren. Sie bilden ein vermaschtes, dediziertes Funknetzwerk in einem dynamischen Band zwischen 860 und 930 MHz, über das sie alle erfassten Messdaten und Signale teilen.

Die Funktechnik von Packet Power erlaubt eine selbsttätige Konfiguration und Datenkommunikation. (Bild:  Daxten)
Die Funktechnik von Packet Power erlaubt eine selbsttätige Konfiguration und Datenkommunikation.
(Bild: Daxten)

Zur Erstinstallation werden lediglich ein Leckage-Monitoring-Modul, ein Sensorkabel und ein Gateway benötigt. Die Verwaltung kann dann über ein beliebiges DCIM-System oder das optional erhältliche EMX Management-Tool erfolgen.

Kunden, die bereits ein Monitoring-System von Packet Power im Einsatz haben, können in Minutenschnelle die Komponenten zur Leckage-Detektion einbinden – und haben damit alles an der Hand, um Leckage-Risiken zu minimieren, Lasten optimal zu verteilen sowie Temperatur, Feuchte und Druck an den Racks perfekt einpegeln zu können.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:50247548)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung