Mehrfaser-Kabel mit Pushlok-Technologie Corning beschleunigt und vergünstigt den Glasfaserausbau

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Der Infrastrukturspezialist Corning hat seine „Evolv“-Produktserie ausgebaut. Neu im Programm sind konfektionierte Mehrfaserkabel mit Pushlok-Technik. Sie sollen insbesondere einen schnelleren, günstigeren und nachhaltigeren Glasfaserausbau ermöglichen.

Corning setzt bei seinen Mehrfaserkabeln auf die „Pushlok“-Technik, die unter anderem eine kompakte Bauweise ermöglicht.(Bild:  Corning)
Corning setzt bei seinen Mehrfaserkabeln auf die „Pushlok“-Technik, die unter anderem eine kompakte Bauweise ermöglicht.
(Bild: Corning)

Bei der Pushlok-Technologie handelt es sich um ein „Stick-and-Click“-Steckverbinderverfahren. Der kompakte Mehrfaserstecker soll es Netzbetreibern ermöglichen, mehr Glasfasern auf engem Raum zu verlegen und gleichzeitig anzuschließen.

Auf dieser Basis lässt sich nicht nur der konstant steigenden Datennutzung besser Rechnung tragen, sondern auch der Ausbau schneller und kostengünstiger durchführen. Corning will mit der Evolv-Reihe zudem Installateure komplizierte Spleißaufgaben abnehmen (siehe auch: „Zöpfe und Spliss im Rechenzentrum; Was ist eine Spleißbox?“).

„Wir arbeiten mit unseren Kunden zusammen, um Herausforderungen wie den Fachkräftemangel. Budgetkürzungen und knappe Zeitpläne zu bewältigen“, erklärt Bob Whitman, Vice President Market Development, Carrier Networks von Corning Optical Communications. „Cornings Ingenieure haben die Mehrfaser Pushlok Technologie entwickelt, um diese Anforderungen zu erfüllen - sie machen die Installationen kleiner, schneller, einfacher und kostengünstiger“, ergänzt er.

Pushlok hält auf breiter Front Einzug ins Evolv-Portfolio

Corning hat die Pushlok-Technologie in verschiedene Evolv-Produkte integriert. Neben den bereits erwähnten konfektionierten Mehrfaserkabeln findet sich Pushlok nun auch in Evolv-Terminals: Sie umfassen nun eine neue „stubless“ Version, bei der das Anschlusskabel nicht am Terminal selbst montiert ist.

Stattdessen wird es bei Bedarf über eine Kupplung angebunden. Diese Maßnahme reduziert das nötige Verpackungsmaterial pro Terminal um bis zu 65 Prozent und ermöglicht bis zu 200 Prozent mehr Produkte pro Versandpalette.

Die Pushlok-Stecker sind werksseitig so konzipiert, dass sie sich an kundenspezifische Bedürfnisse anpassen lassen. Laut Corning passen die Systeme auf Basis von RPX-Kabeln in 32-Millimeter-Rohre und sind damit nicht wie herkömmliche Produkte auf 51-Millimeter-Rohre beschränkt. Eine eingebaute, lokalisierbare Staubklappe erleichtert zudem die schnelle Ortung bei unterirdischen Installationen.

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