Hyperscaler-Expansion in Europa AWS erweitert mit neuen Local Zones europäische Standorte

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Amazon Web Services nimmt die „AWS European Sovereign Cloud“ in Brandenburg in Betrieb. Parallel nennt der Anbieter neue Standorte für Local Zones in Belgien, den Niederlanden und Portugal. Der Fokus liegt auf Datenresidenz und kurzen Latenzen.

Die genauen Standorte der neuen AWS-Standorte sind vertraulich. Doch auch in Brandenburg kommt es zu Erweiterungen.(Bild:  Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)
Die genauen Standorte der neuen AWS-Standorte sind vertraulich. Doch auch in Brandenburg kommt es zu Erweiterungen.
(Bild: Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)

Amazon Web Services (AWS) meldet seit 15. Januar die Nutzbarkeit der „AWS European Sovereign Cloud“ in Brandenburg. Die Region startet, wie bei AWS üblich, mit drei Verfügbarkeitszonen, die physisch getrennte Rechenzentrumsstandorte innerhalb einer Region abbilden.

Rechenzentrumsstandorte in Baruth/Mark sowie Massen-Finsterwalde

Nach Angaben von AWS besteht die Region in Brandenburg aus mehreren bestehenden und geplanten Rechenzentren an unterschiedlichen Standorten. Aus Sicherheitsgründen nennt AWS keine exakten Lagen. Standorte entstehen in Baruth/Mark im Landkreis Teltow-Fläming sowie in Massen-Finsterwalde im Landkreis Elbe-Elster.

Local Zones in Belgien, den Niederlanden und Portugal

Ebenfalls am 15. Januar kommuniziert AWS Pläne für neue AWS Local Zones in Belgien, den Niederlanden und Portugal. AWS Local Zones sind Infrastrukturstandorte, mit denen Kunden Daten an einem konkreten geografischen Ort speichern oder latenzempfindliche Anwendungen näher an Nutzer bringen.

Physisches Design mit Abstand und Glasfaseranbindung

AWS beschreibt für Regionen ein Design mit mehreren Verfügbarkeitszonen, die innerhalb eines Radius von 100 Kilometern liegen. Die Standorte sollen weit genug auseinanderliegen, um Risiken durch lokale Ereignisse zu reduzieren, zugleich nah genug für schnelles Failover.

Jede Verfügbarkeitszone verfügt laut AWS über unabhängige Stromversorgung, Kühlung und physische Sicherheit sowie eine Anbindung an nationale Backbone-Netze über Hochgeschwindigkeits-Glasfaser. Zwischen den Verfügbarkeitszonen laufen dedizierte, vollständig redundante Glasfasernetze.

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