Energie-Infrastruktur für Hyperscale-Rechenzentren Amazon sichert sich 1,2-Gigawatt-Solarprojekt in Oregon

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Amazon übernimmt in Oregon ein baureifes Solar- und Speicherprojekt mit 1,2 Gigawatt (GW) Leistung. Der Schritt stärkt die eigene Energieversorgung für Rechenzentren und verschiebt die Rolle des Hyperscalers im Strommarkt.

Symbolbild: Solar- und Batteriespeicherprojekte gewinnen für die Energieversorgung großer Rechenzentrumsregionen wie Oregon an Bedeutung.(Bild:  Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)
Symbolbild: Solar- und Batteriespeicherprojekte gewinnen für die Energieversorgung großer Rechenzentrumsregionen wie Oregon an Bedeutung.
(Bild: Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)

Amazon hat in Morrow County im US-Bundesstaat Oregon ein vollständig genehmigtes Solar-plus-Storage-Projekt übernommen. Verkäufer ist Pine Gate Renewables, das im November Insolvenz angemeldet hatte. Der Kaufpreis liegt laut Berichten bei 83 Millionen Dollar. Geplant sind 1,2 GW Photovoltaik sowie Batteriespeicher in gleicher Größenordnung.

Das so genannte Sunstone-Projekt entsteht in sechs Bauphasen mit jeweils rund 200 Megawatt (MW). Für jede Phase liegen bereits gestaffelte Netzanschlusszusagen vor, ergänzt durch Übertragungsanträge bei der Bonneville Power Administration. Der Baustart ist für dieses Jahr vorgesehen; die erste Phase soll im November 2027 ans Netz gehen.

Der direkte Erwerb eines Energieprojekts markiert für Amazon eine Abkehr vom üblichen Modell langfristiger Stromabnahmeverträge. In Oregon hatte der Konzern wiederholt Schwierigkeiten, ausreichende Leistung vom regionalen Versorger Pacifi Corp zu erhalten und den Konflikt regulatorisch eskaliert. Die eigene Erzeugung schafft Planbarkeit für bestehende und geplante Rechenzentren.

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