Energiewende in der Telekommunikation 3 Batteriespeicher für Rechenzentren der Telekom

Quelle: Pressemitteilung Intilion AG 2 min Lesedauer

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Drei Rechenzentren der Telekom bekommen Energiespeicher von der Intilion AG. An den Standorten in Bamberg, Hannover und Münster stattet der Anbieter m Auftrag der Power and Air Condition Solution Management GmbH (PASM) die Datacenter mit Batteriespeicher in einer Gesamtkapazität von rund 60 Megawattstunden (MWh) aus.

Das Bild zeigt eine modellhafte Darstellung eines Großspeichersystems von Intilion. (Bild:  Intilion AG)
Das Bild zeigt eine modellhafte Darstellung eines Großspeichersystems von Intilion.
(Bild: Intilion AG)

Für die Intilion AG ist es der Einstieg in einen vielversprechenden Markt. So äußert Manuel Schmidt, CSO des Energiespeicheranbieters: „Mit dem Auftrag der PASM haben wir nicht nur unseren bislang größten Einzelauftrag für Großspeicher erhalten, sondern steigen auch in den aufstrebenden Markt der Energiespeicher für die Telekommunikationsbranche und für Rechenzentren ein.“

Über die Intilion AG und die PASM Power and Air Condition Solution Management GmbH

Die Intilion AG bietet skalierbare und integrierbare Energiespeicher an. Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio eignet sich insbesondere für den Einsatz in systemrelevanten und kritischen Infrastrukturen wie Gewerbe, Industrie und Stromnetz. Die Lithium-Ionen-Energiespeichersysteme haben eine Speicherkapazität von 70 kWh bis 100 MWh. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Paderborn und gehört zur inhabergeführten Hoppecke-Unternehmensgruppe.

PASM ist der Energieversorger für den Telekom-Konzern in Deutschland. Damit verbunden ist die Beschaffung, Bereitstellung und Lieferung von Energie. PASM engagiert sich dabei nachhaltig für den Ausbau regenerativer Energien.

Primärregelleistung stabilisiert Stromnetz

PASM wird die Systeme zum Bilanzkreisausgleich nutzen und am Markt für Regelenergie anbieten. Indem die Intilion-Speicher im Falle einer kurzfristigen Laständerung im Stromnetz Primärregelleistung bereitstellen, federn sie die damit verbundenen Frequenzschwankungen ab und entlasten und unterstützen das Stromnetz.

Christopher Mathea, Energy Manager Sustainability Technology bei PASM, führt aus: „Die Energiewende braucht erneuerbare Energien, wodurch die Energie-Erzeugung zunehmend volatiler wird. Damit der Strombedarf der Kommunikationsnetze rund um die Uhr sichergestellt werden kann, sind Energiespeicher notwendig.“

Während in Bamberg und Hannover Speicher mit einer Kapazität von jeweils 26,8 MWh im Außenbereich aufgebaut werden sollen, installiert Intilion am Standort in Münster die Batteriemodule mit einer Gesamtkapazität von 6,4 MWh. Montagebeginn ist für das zweite Quartal dieses Jahres geplant. Für das dritte Quartal ist die Aufnahme des Probebetriebs geplant, der bis Jahresende in den Regelbetrieb übergehen soll.

Energiespeichermarkt für Rechenzentren wächst

Durch die Energiewende werde die Nachfrage nach Energiespeicherlösungen für Rechenzentren deutlich steigen, ist man bei PASM überzeugt. Allein die Telekom möchte bis 2030 deutschlandweit Speicher mit insgesamt circa 300 MWh in Betrieb nehmen, davon 66 MWh im kommenden Jahr.

Ziel der PASM sei es, durch Eigenerzeugung das Netz zu entlasten und das öffentliche Stromnetz zu stabilisieren. Bis 2030 will das Unternehmen mindestens 10 Prozent seines Eigenverbrauchs selbst erzeugen. Um 250 GWh Eigenerzeugung durch Solar und Wind bis 2030 aufzubauen, werden zusätzlich ca. 300 MWh Speicherkapazität benötigt, um den Strom rund um die Uhr verfügbar zu machen.

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