Spanien setzt auf nachhaltige Technologie 2-Gigawatt-KI-Datacenter in Spanien geplant

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Die Regionalregierung von Extremadura plant gemeinsam mit Merlin Properties und Edged Energy zwei nachhaltige Rechenzentren in Navalmoral de la Mata und Valdecaballeros. Die Anlagen sollen ohne Wasserverbrauch und mit grünem Strom betrieben werden.

María Guardiola, Präsidentin der Regionalregierung, im Gespräch mit Ismael Clemente, dem CEO von MERLIN Properties und den Kooperationspartnern.(Bild:  Junta de Extremadura (Juntaex))
María Guardiola, Präsidentin der Regionalregierung, im Gespräch mit Ismael Clemente, dem CEO von MERLIN Properties und den Kooperationspartnern.
(Bild: Junta de Extremadura (Juntaex))

Die Regionalregierung von Extremadura hat in Kooperation mit Merlin Properties und Edged Energy die Entwicklung zweier Rechenzentren in den Provinzen Cáceres und Badajoz angekündigt. Der Standort Navalmoral de la Mata wird auf dem Gelände des Expacio Navalmoral entstehen.

Die geplante Kapazität beträgt je Standort etwa 1 Gigawatt: Verteilt auf bis zu zehn Gebäude mit je 100 Megawatt IT-Leistung (MW). Valdecaballeros wird auf dem Gelände des stillgelegten Kernkraftwerks errichtet. Dort sind ebenfalls zehn Gebäude mit je 100 Megawatt Kapazität vorgesehen. Die Datacenter sollen generative Künstliche Intelligenz (KI) und fortschrittliche Datenverarbeitung unterstützen.

Die Präsidentin der Regionalregierung María Guardiola sagte zu dem Projekt: „Wir zeigen, dass auch ländliche Regionen eine Vorreiterrolle in der technologischen Entwicklung einnehmen können.“ (Bild:  Edged)
Die Präsidentin der Regionalregierung María Guardiola sagte zu dem Projekt: „Wir zeigen, dass auch ländliche Regionen eine Vorreiterrolle in der technologischen Entwicklung einnehmen können.“
(Bild: Edged)

Beide Standorte werden auf nachhaltige Technologien setzen: Der Betrieb erfolgt ausschließlich mit erneuerbarer Energie, und ein neuartiges Kühlsystem soll den Wasserverbrauch komplett eliminieren. Die Rechenzentren sollen die wirtschaftliche Entwicklung der Region fördern, insbesondere durch die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze und die Stärkung der digitalen Infrastruktur. Extremadura produziert bereits ein Vielfaches seines Stromverbrauchs und wird durch diese Projekte seine Stellung als Vorreiter im Bereich nachhaltiger Energie weiter ausbauen.

Die Präsidentin der Regionalregierung unterstützt das Projekt

Laut María Guardiola, Präsidentin der Regionalregierung, nutzt Extremadura mit diesem Vorhaben seine Wettbewerbsvorteile im Energiebereich. „Wir zeigen, dass auch ländliche Regionen eine Vorreiterrolle in der technologischen Entwicklung einnehmen können“, erklärte sie.

Merlin-Edged, eine Kooperation von Merlin Properties und Edged Energy, übernimmt Planung, Bau und Betrieb der Rechenzentren. Die Technologie wird auf hohe Energie-Effizienz und minimalen CO2-Ausstoß ausgelegt. Die internationalen Standorte von Merlin-Edged in Spanien und Portugal streben an, als Vorbild für die neuen Datacenter in Extremadura zu werden. Darüber hinaus erhoffen sich die Betreiber auch, dass die Rechenzentren langfristig internationale Investoren anziehen und die Region als Standort für fortschrittliche Technologien stärken.

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