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Risikofaktoren bei der Standortwahl
Die Konzeption einer IT-Infrastruktur und somit auch die Standortwahl eines Rechenzentrums basieren auf dem jeweiligen Datensicherungskonzept eines Unternehmens, das die Verfügbarkeitsanforderungen und unternehmenspolitische Ausrichtung widerspiegelt.
Bei Betrachtung der physischen Sicherheit eines Standortes sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:
- Geringes Gefährdungspotential durch benachbarte Nutzungen, angrenzende Gebäudebereiche oder Funktionen
- Vermeiden von Risiken durch Medien-, Versorgungsleitungen, Erschütterungen, Chemikalien, die eine Beeinträchtigung der physischen Sicherheit der IT-Systeme darstellen
- Vermeiden möglicher Gefahren durch Elementarrisiken (Wasser, Sturm, Blitzeinschlag, Erdbeben) – Abschätzung regionaler Besonderheiten
- Rechenzentrum als separater, eigenständiger Funktionsbereich
- Schutz vor Sabotage durch „geschützte“ Lage
- Einschätzung des Gefahrenpotentials des Kunden aufgrund der gesellschaftlichen Stellung des Unternehmens
Werden alle Risikofaktoren und die kundenspezifischen Rahmenbedingungen berücksichtigt, können bei der Konzeption der IT-Infrastruktur bereits im Vorfeld Gefahren ausgeschlossen und unnötige Arbeitszeit und Kosten vermieden werden.
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