Projekt Bytes2Heat bietet kostenloses Tool Wirtschaftlichkeits-Check zur Nutzung von Abwärme aus Rechenzentren

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) 2 min Lesedauer

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Das Konsortium Bytes2Heat bietet seit Dienstag dieser Woche einen 'Quick-Check' an, mit dem sich die Wirtschaftlichkeit von Abwärmenutzung aus Rechenzentren überprüfen lassen soll. Das kostenfrei nutzbare Tool ermöglicht eine erste Analyse. Mit nur wenigen Klicks sollen Unternehmen den potenziellen Kapitalwert und weitere betriebswirtschaftliche Kenngrößen abschätzen können.

Damit die ökonomischen Betrachtung zur Nutzung von Abwärme aus Rechezentren kein Würfelspiel bleibt, gibt es ein 'Quick-Check' des Innovationsprojekts Bytes2Heat. (Bild:  frei lizenziert: AboutVision /  Pixabay)
Damit die ökonomischen Betrachtung zur Nutzung von Abwärme aus Rechezentren kein Würfelspiel bleibt, gibt es ein 'Quick-Check' des Innovationsprojekts Bytes2Heat.
(Bild: frei lizenziert: AboutVision / Pixabay)

Im Prinzip ist unmittelbar einsehbar, dass die Hitze, die beim Rechnen in Datacenter entsteht, eine gute und vergleichsweise 'grüne' Wärmequelle wäre, weil die Rechenzentren die Wärme losbringen müssen und andere damit heizen könnten. Doch Produzenten und Abnehmer finden nicht zusammen.

Das Innovationsprojekt zur Abwärmenutzung aus Rechenzentren hat zum Ziel, die Abwärmenutzung aus Rechenzentren voranzubringen. Es ist ein ein interdisziplinäres Forschungsprojekt und wird mit einem Verbund aus dem DENEFF e.V., der Empact GmbH und den Instituten IER und IVR der Universität Stuttgart von einem Team erfahrener Fachleute aus den Bereichen Energie-Effizienz, Forschung und der ingenieurstechnischen Praxis geleitet.

Stefan Scherz, Geschäftsführer der Empact GmbH, sagt zu dem jetzt vorgestellten Quick-Check: „Mit großer Freude präsentieren wir den Bytes2Heat Quick-Check Wirtschaftlichkeit als Ergebnis unserer gemeinsamen, intensiven Zusammenarbeit. Wir sind davon überzeugt, dass dieses Tool Unternehmen dabei unterstützen wird, das Potenzial der Abwärme aus Rechenzentren zu erschließen und gleichzeitig ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen."

Der Werkzeugeinsatz

Durch nur wenige Eingaben verschiedener Parameter wie Abwärmemenge, Temperatur und weitere relevante Faktoren ermögliche der Rechner eine schnelle, erste Analyse zur Rentabilität der Nutzung der Rechenzentrenabwärme. Mit der Integration von weiteren Informationen zum Beispiel über Förderprogramme oder übliche Kosten biete das Tool eine erste Bewertung der finanziellen Aspekte von potenziellen Abwärmenutzungsprojekten und erlaube damit eine beschleunigte Projektinitiierung.

Darüber hinaus ermöglicht es Unternehmen, verschiedene Szenarien zu simulieren und mögliche Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit zu bewerten. Der Verband Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. weist jedoch darauf hin, dass das Tool eine eingehende, individuelle Planung und Wirtschaftlichkeitsbewertung durch Fachunternehmen nicht ersetzt, sondern allein erste, aber möglichst marktnahe Indikationen geben soll (ohne Gewähr).

Christian Noll, geschäftsführender DENEFF-Vorstand, erläutert, warum das Tool gerade zur rechten Zeit verfügbar ist: „Mit dem Energie-Effizienzgesetz wird die Nutzung von Abwärme endlich wichtiger. Das ist ein wichtiger Schritt für die Energie-Effizienz und damit die Klimafreundlichkeit der energiehungrigen und rasant wachsenden Rechenzentrumsbranche. Um die Umsetzung zu unterstützen, gibt es jetzt eine wichtige Orientierungshilfe.“

Um das Tool zu nutzen und um weitere Informationen über das Innovationsprojekt zur Abwärmenutzung aus Rechenzentren zu erhalten, wenden Interessenten per E-Mail unter an die DENEFF-Projektmanagerin Mira Weber oder Junior Projektmanagerin der Empact GmbH, Janna Wortelker.

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