Weitere 20 MW in Frankfurt Vom Leerstand zum Rechenzentrum: Aroundtown plant 20 MW in Frankfurt

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

Der Immobilienkonzern Aroundtown will in den Rechenzentrumsmarkt einsteigen – und plant in Frankfurt die Umnutzung eines ehemaligen IBM-Standorts.

Aus Büro wird Datacenter? Was genau hinter den Plänen von Aroundtown steckt.(Bild: ©  Gorodenkoff - stock.adobe.com)
Aus Büro wird Datacenter? Was genau hinter den Plänen von Aroundtown steckt.
(Bild: © Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Der Luxemburger Immobilienentwickler Aroundtown prüft den Umbau leerstehender Büroflächen zu Rechenzentren – und visiert in Frankfurt ein erstes Großprojekt an. Laut Reuters soll ein Bürogebäude in der Wilhelm-Fay-Straße zu einem 20-MW-Rechenzentrum (Megawatt) umgewandelt werden. Mieter war zuletzt IBM.

Ein Genehmigungsbescheid für die bauliche Umnutzung liegt laut Aroundtown bereits vor. Noch offen ist jedoch die finale Zusage des Netzbetreibers zur Stromversorgung. Die Lage in der Nähe von Digital Realty und CyrusOne unterstreicht die strategische Ausrichtung.

Die steigende Nachfrage nach Colocation-Flächen trifft auf wachsenden Leerstand im Bürosegment – für Unternehmen wie Aroundtown ein Anreiz zum Umdenken. Neben Frankfurt erwägt der Konzern laut Reuters weitere Umnutzungen, auch ein späterer Verkauf der Flächen ist möglich.

Der Head of Investor Relations von Aroundtown Tomothy Wright sagte laut Angaben von Reuters: „In fünf Jahren haben wir hoffentlich einige Rechenzentren in unserem Portfolio“. Allerdings müsse das Unternehmen dafür erst das notwendige IT-Know-how aufbauen. Auch eine Partnerschaft mit spezialisierten Unternehmen sei denkbar.

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