Vertiv Liebert EFC für Hyperscale- und Co-Location-Kunden Vertiv stellt neue Frei­kühlung mit Low-GWP-Kältemittel vor

Quelle: Pressemitteilung Vertiv GmbH 2 min Lesedauer

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Mit der Einführung der jüngsten Freikühleinheit von „Vertiv Liebert EFC“ mit einem Kältemittel, das den derzeitigen Ansprüchen des Low Global Warming Potential entspricht, nimmt der Hersteller eigenen Angaben gemäß „ein bedeutendes Upgrade seines Thermal-Management-Produktportfolios“ vor.

Das Vertiv-Produkt „Liebert® EFC“ ermöglicht Hyperscalern und Co-Location-Anbietern einen einfachen Wechsel zwischen Betriebsarten: indirekter Luft-Luft-Wärmeaustausch und Verdunstungskühlung. (Bild:  Vertiv)
Das Vertiv-Produkt „Liebert® EFC“ ermöglicht Hyperscalern und Co-Location-Anbietern einen einfachen Wechsel zwischen Betriebsarten: indirekter Luft-Luft-Wärmeaustausch und Verdunstungskühlung.
(Bild: Vertiv)

Das Produkt sei entwickelt worden, um strenge Umweltstandards für Rechenzentrumsanwendungen, einschließlich Co-Location und Cloud-Services, erfüllbar zu machen. Vertiv Liebert EFC ist jetzt in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) mit Kapazitäten von 150 bis 450 Kilowatt erhältlich.

Das Produkt kombiniert die Möglichkeiten des indirekten Luft-Luft-Wärmeaustauschs und die Prinzipien der Verdunstungskühlung in einem einzigen Gerät. Der patentierte Polymer-Wärmetauscher und die neue inverterbetriebene Kompressortechnologie mit niedrigem GWP erhöhen die jährliche Effizienz um bis zu 19 Prozent im Vergleich zu früherer Technik und ermöglichen einen pPUE-Wert (Partial Power Usage Effectiveness) von 1,05.

Einer der Vorteile eines Liebert EFC-Geräts ist seine Flexibilität. Basierend auf den standortspezifischen Bedingungen ermöglicht eine Live-Toggling-Steuerungsfunktion den Anwendern eine nahtlose und sichere Reduzierung des Verbrauchs kritischer Ressourcen wie Strom oder Wasser durch die softwaregesteuerte Nutzung des Freikühlmodus. Diese Flexibilität ermöglicht es den Betreibern von Rechenzentren, die Auswirkungen auf das Klima zu reduzieren und gleichzeitig eine kontinuierliche Kühlung zu ermöglichen, unabhängig von den standortspezifischen Ressourcen. Die Modelle sind mit einem Direktverdampfer (DX) und einem externen Kondensator erhältlich, der die gesamte Kühlkapazität völlig unabhängig von Wasser bereitstellt, ohne die Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen.

Vertiv bietet mit „Unify“ eine einheitliche, skalierbare Steuerungsplattform zur Vereinfachung, Standardisierung und Rationalisierung des Betriebs von Rechenzentren an. (Bild:  Vertiv)
Vertiv bietet mit „Unify“ eine einheitliche, skalierbare Steuerungsplattform zur Vereinfachung, Standardisierung und Rationalisierung des Betriebs von Rechenzentren an.
(Bild: Vertiv)

Sam Bainborough, Vice President, Thermal Business EMEA bei Vertiv, erläutert den Hntergrund der Produktentwicklung: „Da Unternehmen Nachhaltigkeitsstrategien Priorität einräumen, suchen Kunden zunehmend nach Kühllösungen, die den Ressourcenverbrauch reduzieren und gleichzeitig betriebliche Flexibilität und Belastbarkeit bieten.“

Die neue Vertiv-Technik erfülle die aktuellen weltweiten Vorschriften und Verbote (EU F-Gas-Verordnung 2024/573 und IPCC AR4) und bietee eine schlüsselfertige Lösung, die auf zukünftige Skalierbarkeit, einfache Wartung und Langlebigkeit ausgelegt ist. Das Polymerdesign biete eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit und ermöglich im Vergleich zu einem Aluminiumwärmetauscher eine größere Bandbreite an Wasserqualitäten während des Betriebs.

Das Herzstück dieser hochmodernen Lösung ist „Vertiv Liebert Icom“ und seine Regelungsalgorithmen, die automatische Übergänge zwischen den am besten geeigneten Betriebsmodi steuern und die Nutzung der bevorzugten Kühlquelle ermöglichen. Die Steuerungen erlauben laut Hersteller auch eine nahtlose Koordination der Einheiten, so dass sie als einheitliches System funktionieren und die Kontinuität und Zuverlässigkeit der Kühlung ohne ein zusätzliches Anlagen-Management-System verbessern können.

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