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Schneider Electric GmbH

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20.01.2026

Schneider Electric: Werk in Wuhan vom Weltwirtschaftsforum zum Lighthouse for Talent ausgezeichnet

Schneider Electric wurde vom Weltwirtschaftsforum für sein Werk in Wuhan als eines von nur drei globalen „Lighthouses for Talent“ ausgezeichnet, da der Standort mit KI‑gestützten, menschenzentrierten Maßnahmen seine Workforce‑Entwicklung radikal transformiert hat. Durch Automatisierung, personalisierte Weiterbildung, intelligente Einsatzplanung und GenAI‑unterstützte Prozesse konnten Qualifikationslücken geschlossen, die Mitarbeiterbindung deutlich verbessert und die Innovationsfähigkeit des Werks massiv gesteigert werden.

Schneider Electric, ein global führendes Unternehmen im Bereich Energietechnologie, gibt bekannt, dass sein Werk in Wuhan (China) vom Weltwirtschaftsforum als eines von nur drei Standorten weltweit zum Global Lighthouse for Talent ausgezeichnet wurde.

Das Global Lighthouse Network ist eine Initiative des Weltwirtschaftsforums, die erstklassige Betriebsstandorte und Wertschöpfungsketten auszeichnet, die außergewöhnliche Leistungen in den Bereichen Produktivität, Resilienz der Lieferkette, Kundenorientierung, Nachhaltigkeit und Talent erreichen. Die Initiative wurde gemeinsam mit McKinsey & Company gegründet und wird von einem Beirat aus Branchenführern beraten, die gemeinsam an der Gestaltung der Zukunft der globalen Fertigung arbeiten.

In der neu eingeführten Kategorie „Talent“ werden Betriebsstandorte identifiziert, die durch fortschrittliche Lösungen in Arbeitsgestaltung und Sicherheit, Talentplanung, Gewinnung und Onboarding, Entwicklung und Effektivität einen transformativen Einfluss auf die Belegschaft erzielen.

Das Werk in Wuhan ist das neunte Lighthouse von Schneider Electric weltweit und das erste, das in der Kategorie „Talent“ anerkannt wurde. Es ergänzt acht weitere Lighthouse‑Fabriken und ‑Distributionszentren weltweit, darunter fünf Sustainability Lighthouses.

Als strategischer Hub in der Lieferkette von Schneider Electric in China und als Modell für industrielle Digitalisierung stand das Werk in Wuhan vor erheblichen Workforce‑Herausforderungen. Zu Beginn waren nur 20 % der Mitarbeitenden in Automatisierung geschult, das Onboarding dauerte 75 Tage, und die Fluktuation unter dem technischen Personal lag bei 48 %.

In den darauffolgenden fünf Jahren stieg die Automatisierung im Werk um 55 %, gleichzeitig wuchs das Produktportfolio um 239 %. Diese starke Skalierung verschärfte die bestehenden Talentlücken zusätzlich, die Schneider Electric mit gezielten Maßnahmen systematisch adressierte.

Um diese Herausforderungen anzugehen, implementierte Schneider Electric ein zukunftsorientiertes, menschenzentriertes Workforce‑Modell, das Technologie, Partnerschaften und kontinuierliches Lernen kombiniert:

  • Future-ready Talent Pipeline: Zusammenarbeit mit 11 Berufsschulen zur Bereitstellung digitaler Ausbildungsprogramme, KI‑Labore und Stipendien, um eine nachhaltige Kompetenzpipeline zu schaffen.
  • KI-gesteuertes Kompetenzmanagement: Agentic AI identifizierte und verfolgte Kompetenzlücken und wies personalisierte Trainings zu, unterstützt durch „Pay-for-Skills“-Karrierepfade. Die Workforce‑Readiness stieg von 20 % auf 76 %, und 56 % der Mitarbeitenden wurden weiterqualifiziert.
  • Menschenzentrierte Einsatzplanung: Optimierte Aufgabenverteilung reduzierte Überstunden und verbesserte die Lieferperformance.
  • GenAI-unterstützte Wartung: Intelligente Anleitung und Mentor‑Matching verkürzten Reparaturzeiten und reduzierten die Fluktuation unter Technikern von 48 % auf 6 %.
  • KI-gestützte Beschleunigung von Produkteinführungen: Automatisierung repetitiver Aufgaben entlastete Ingenieurinnen und Ingenieure für wertschöpfende Tätigkeiten und verkürzte Produkteinführungszyklen um 66,7 %. Die Lead Time für die Einführung neuer Produkte sank von 36 auf 12 Monate.


„Die vierte industrielle Revolution betrifft Menschen genauso wie Technologie“, sagt Mourad Tamoud, Chief Supply Chain Officer bei Schneider Electric. „In Wuhan haben wir gezeigt, dass Organisationen resiliente, agile und zukunftsorientierte Belegschaften aufbauen können, wenn KI und menschliches Potenzial zusammenwirken. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass Technologie ihrem eigentlichen Zweck dient: Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen.“

„Wettbewerbsfähigkeit wird heute nicht mehr nur durch Effizienz definiert, sondern durch die Fähigkeit, schnell zu erkennen, sich anzupassen und zu reagieren“, sagt Kiva Allgood, Managing Director beim Weltwirtschaftsforum. „Die industriellen Transformationsstandorte dieses Jahres zeigen, wie intelligent gesteuerte Abläufe skaliert werden, um Resilienz und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt des industriellen Handelns zu stellen.“

Diese Leistung unterstreicht Schneider Electrics Engagement für die Entwicklung zukunftsorientierter Talente, den Aufbau einer agilen Organisation und die Förderung einer Kultur, die Menschen stärkt und Innovation vorantreibt.

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