Datacenter-Landschaft Sachsen Sachsen will in ein kommunales Rechenzentrum investieren

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Sachsen will 140 Millionen Euro aus dem Bundessondervermögen in ein kommunales Rechenzentrum lenken. Doch der Standort ist noch nicht entschieden. Aktuell prüft die Staatsregierung drei Optionen für den Ausbau.

In Lessings Geburtsort Kamenz könnten bald die kommunalen Daten des Freistaats Sachsen liegen. Kamenz liegt etwa 40 Kilometer nordöstlich von Dresden.(Bild:  Anger, Mauer mit Feuerleiter /shelog / CC BY-SA 2.0)
In Lessings Geburtsort Kamenz könnten bald die kommunalen Daten des Freistaats Sachsen liegen. Kamenz liegt etwa 40 Kilometer nordöstlich von Dresden.

Der Freistaat Sachsen will einen großen Teil der 140 Millionen Euro, die für landesweite Digitalprojekte reserviert sind, für die Realisierung eines kommunalen Rechenzentrums verwenden. Das Ziel: Kommunale IT-Strukturen unabhängig von kommerziellen Anbieter zu machen und Verwaltungsleistungen digital bereitzustellen, wie die „Sächsische Zeitung (SZ)“ berichtet.

Die Staatsregierung prüft aktuell drei Varianten

Für den Ausbau der digitalen Infrastruktur prüft die Staatsregierung aktuell drei Optionen:

  • 1. Auf dem Prüfstand steht, ob die Rechenleistung in die bestehende Infrastruktur des sächsischen Staatsbetriebs Sächsische Informatik Dienste (SID) integriert werden kann. Kamenz würde hier als möglicher Standort in Frage kommen. Das kommunale Rechenzentrum müsste dabei organisatorisch klar vom bereits bestehenden Landesbetrieb getrennt bleiben.
  • 2. Außerdem steht ein dezentraler Verbund aus mehrerer bestehender kommunaler Rechenzentren im Raum, der technisch aufgerüstet gehörte.
  • 3. Zum Dritten wären gemeinsame Investitionen mit lokalen Energieversorgern oder anderen öffentlich-rechtlichen Einrichtungen denkbar, was ermöglichen würde, Gebäude, Energieversorgung und Finanzierung gemeinsam zu nutzen.

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