Rechenzentrumsprojekte in Mittelhessen Rechenzentrum in Gießen geplant

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Im Gießener Gewerbegebiet „Katzenfeld“ soll ab Ende 2026 ein Rechenzentrum auf sechs Hektar entstehen. Revikon rechnet mit 500 bis 600 neuen Arbeitsplätzen, die Abwärme soll ins Fernwärmenetz fließen.

Symbolbild: Im Gewerbegebiet „Katzenfeld“ in Gießen soll bis 2030 ein großflächiges Rechenzentrum entstehen, das auch Wärme für das Fernwärmenetz liefert.(Bild:  Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)
Symbolbild: Im Gewerbegebiet „Katzenfeld“ in Gießen soll bis 2030 ein großflächiges Rechenzentrum entstehen, das auch Wärme für das Fernwärmenetz liefert.
(Bild: Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)

Das Gewerbegebiet „Katzenfeld“ liegt direkt neben dem Umspannwerk in Gießen-West und umfasst 16 Hektar. Für das Rechenzentrum selbst weist der aktualisierte Bebauungsplan sechs Hektar als Sondergebiet aus. Der Gießener Bauprojekt-Entwickler Revikon hat zusätzlich eine anderthalb Hektar große Gewerbefläche für die Ansiedlung von IT-Unternehmen erworben.

Baubeginn für das Rechenzentrum ist nach Angaben von Revikon-Geschäftsführer Daniel Beitlich Ende 2026. Die Inbetriebnahme erfolgt in mehreren Abschnitten zwischen 2027 und voraussichtlich 2030. Laut Bebauungsplan wird das Gebäude bis zu 30 Meter hoch, der Investor geht jedoch von einer geringfügig niedrigeren Höhe aus.

Aktuell stehen bereits fünf Unternehmen auf der Interessentenliste. Die Abwärme des Rechenzentrums soll in das bestehende Blockheizkraftwerk der Stadtwerke Gießen eingespeist werden und das Fernwärmenetz unterstützen. Die Stadtverordneten entscheiden am 18. September über den Bebauungsplan.

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