Rechenzentrum: Sanierung, Sicherheit, Standortpotenzial Rathaus Heidenheim erhält über eine Viertel Millionen Euro Fördergeld

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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268.000 Euro Fördermittel erhält die Stadt Heidenheim für das kommunale Rechenzentrum. Mit CO2-Löschanlage, vier Schutzzonen und PV-Anbindung bietet der Standort eine IT-Infrastruktur mit Effizienzpotenzial.

Symbolbild: Der Serverraum im Heidenheimer Rathaus soll Redundanz, Löschtechnik und PV-Versorgung für Betriebssicherheit und Energieeffizienz kombinieren.(Bild:  Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)
Symbolbild: Der Serverraum im Heidenheimer Rathaus soll Redundanz, Löschtechnik und PV-Versorgung für Betriebssicherheit und Energieeffizienz kombinieren.
(Bild: Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)

Nun erhält die Stadt Heidenheim Fördergelder für das Rechenzentrum: Im Zuge der Sanierung des Heidenheimer Rathauses hat die Stadt ein Rechenzentrum in Betrieb genommen. Der Bau wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundeswirtschaftsministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) mit 268.036 Euro gefördert. Nach zweijähriger Umbauphase ging die IT-Infrastruktur bereits im Sommer 2023 ans Netz. Die Anlage ist auf hohe Betriebssicherheit, Energie-Effizienz und Datenschutz ausgelegt und bietet Perspektiven für Dienstleister mit kommunalem Fokus.

Technische Struktur und Sicherheitsdesign

Das Rechenzentrum gliedert sich in einen Serverraum und einen Technikraum. Letzterer beherbergt unterbrechungsfreie Stromversorgungen sowie redundant ausgelegte Kühlsysteme zur Gewährleistung einer kontinuierlichen IT-Verfügbarkeit. Zum Schutz der Anlagen wurde eine CO2-Löschanlage mit zerstörungsarmer Löschung der IT-Komponenten integriert. Ergänzt wird die Infrastruktur durch ein Schleusen-Zutrittssystem sowie vier Schutzzonen zur Trennung und Absicherung personenbezogener und vertraulicher Datenbestände.

Energie-Effizienz im Fokus

Die Stadtverwaltung setzt auf stromsparende Hardware und moderne Kühltechnik. Die prognostizierte jährliche Einsparung liegt bei rund 122.000 Kilowattstunden. Künftig soll das Rechenzentrum mit Eigenstrom aus einer Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach betrieben werden. Die Maßnahmen dienen der CO2-Reduktion und stärken die Standortautonomie. Ein Aspekt, der vor allem für IT-Dienstleister im kommunalen Umfeld interessant sein dürfte.

Das Projekt wurde im Rahmen der Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Diese unterstützt seit 2008 bundesweit Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Das Förderkennzeichen für das Rechenzentrumsprojekt lautet 67K16383.

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