Engie Refrigeration richtet sich auf das Edge-Segment aus Kältemaschinen und Abwärmetechnik für Edge-Rechenzentren

Quelle: Pressemitteilung Engie Refrigeration 2 min Lesedauer

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Verteilte Edge-Rechenzentren benötigen kompakte wie effiziente Kühlung. Engie Refrigeration will mit modularisierten Kältemaschinen, leicht transportierbaren Containern und Optionen für die Abwärme-Abgabe im Edge-Bereich punkten.

Die „Quantum-Water“-Kältemaschine von Engie Refrigeration kann dank eines großen Modellbaukastens ein Leistungsspektrum ab 200 Kilowatt bis zu vier Megawatt abdecken.(Bild:  Engie Refrigeration)
Die „Quantum-Water“-Kältemaschine von Engie Refrigeration kann dank eines großen Modellbaukastens ein Leistungsspektrum ab 200 Kilowatt bis zu vier Megawatt abdecken.
(Bild: Engie Refrigeration)

Dezentralisierte und effizientere Rechenkapazität mit kurzen Latenzzeiten nahe an den Endnutzern und IoT-Geräten: Mit diesen klaren Vorteilen haben sich „Edge“-Datacenter als eigenständige und wachstumsstarke dritte Säule neben zentralisierten On-Premises-Rechenzentren und Cloud-Services etabliert.

Das Kältemaschinen und Wärmepumpen produzierende Unternehmen Engie Refrigeration aus Lindau zielt nun mit seinen Kühlungs- und Abwärme-Lösungen besonders auf das wachsende Edge-Segment. Die „Quantum-Water“-Kältemaschine wird von Engie Refrigeration als „effizienteste wassergekühlte Kältemaschinen-Serie am Markt“ positioniert, auch durch den Einsatz eines neuen „Open-Flash-Economizers“. Vier Kältemittel stehen Kunden zur Auswahl, vom bekannten R-134a bis zum deutlich stärker umweltschonenden R-1234ze. Mit 47 in einem Modellbaukasten auswählbaren Ausführungen kann ein breites Leistungsspektrum abgedeckt werden, welches bei 200 Kilowatt beginnt und bei bis zu vier Megawatt jenseits des Edge-Anwendungsbereichs endet.

Modularisiert und transportabel

Die oft in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie eingesetzten „Spectrum-Water“-Kältemaschinen positioniert Engie Refrigeration als Lösung insbesondere für solche Arbeitsumgebungen, wo Abwärmetemperaturen über 60 Grad Celsius erreicht werden. Ein ölfreies Maschinendesign senkt den Wartungsaufwand. Mit einer Kühlleistung für bis zu 1,1 Megawatt sind dabei die Erfordernisse vieler Edge-Rechenzentren abgedeckt.

Gerade für kompakte Edge-Rechenzentren ohne Platz für einen Maschinenraum könnten zudem die „Genium“-Kältecontainer eine Alternative darstellen. Diese können auch im Freien installiert werden und lassen sich vergleichsweise unkompliziert umstellen.

Sicherheitskomponenten, Belüftung, Heizung und Beleuchtung sind dabei in den Container integriert, dieser braucht lediglich Anschlüsse für Strom und Hydraulik. So seien auch niedrige Schallleistungspegel von unter 75 Dezibel möglich. Modularisiert kann der „Genium“-Container mit Kältemaschinen ausgestattet werden und kommt so auch in größeren Rechenzentren zum Einsatz.

Kältemaschinen und Wärmepumpen im Synchronschritt

Die „Spectrum-Water“-Wärmepumpe in einem Container von Engie Refrigeration soll Edge-Rechenzentren eine platzsparende Lösung für die effektive Abwärmenutzung bereitstellen.(Bild:  Engie Refrigeration)
Die „Spectrum-Water“-Wärmepumpe in einem Container von Engie Refrigeration soll Edge-Rechenzentren eine platzsparende Lösung für die effektive Abwärmenutzung bereitstellen.
(Bild: Engie Refrigeration)

Mit einer Kombination von Techniken lassen sich laut Engie Refrigeration zugleich eine gesteigerte Energie-Effizienz wie eine sinnvolle Nutzung der Abwärme erreichen. So habe das Unternehmen innerhalb eines Projekts zehn nicht näher benannte dezentralisierte Edge-Rechenzentren in verschiedenen deutschen Ballungsgebieten mit einer Kombination aus luftgekühlten „Quantum“-Kältemaschinen und wassergekühlten „Spectrum“-Wärmepumpen kühlen und für eine effiziente Wärmeweitergabe fit machen können.

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