gesponsertPreis- und Lizenzierungsänderungen von Oracle Java Java: So meistern Sie den Umstieg auf OpenJDK

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Durch steigende Oracle-Java-Kosten wechseln viele Unternehmen zu „OpenJDK“. So gelingt die Migration in drei einfachen Schritten.

Nach der vierten großen Oracle Lizenz- beziehungsweise Preisänderung innerhalb von vier Jahren erwägen viele Unternehmen den Wechsel zu alternativen Java-Distributionen, beispielsweise basierend auf OpenJDK.(Bild:  Azul)
Nach der vierten großen Oracle Lizenz- beziehungsweise Preisänderung innerhalb von vier Jahren erwägen viele Unternehmen den Wechsel zu alternativen Java-Distributionen, beispielsweise basierend auf OpenJDK.
(Bild: Azul)

Ein Großteil der Unternehmen nutzt Java: Fast 30 Jahre nach seiner Einführung bleibt Java die bevorzugte Programmiersprache für großformatige Unternehmensanwendungen in der Cloud, On-Premises oder hybrid. Grund dafür sind seine Vielseitigkeit, Zuverlässigkeit, Stabilität und die große Menge an verfügbaren Open Source- und Drittanbieterbibliotheken und -Frameworks, die die Entwicklung von Java-Anwendungen hocheffizient machen. Die große Bedeutung, die Java für den Unternehmenserfolgs hat, ist unumstritten – und die Entscheidungen, die Unternehmen in Bezug auf Java treffen, wirken sich direkt auf ihre Betriebseffizienz und das Geschäftsergebnis aus.

Der kürzlich veröffentlichte Bericht „The State of Java Survey and Report“ von Azul ergab, dass überwältigende 98 Prozent der Unternehmen Java in ihren Software-Anwendungen oder ihrer Infrastruktur verwenden. 57 Prozent dieser Unternehmen geben an, dass Java das Rückgrat der meisten ihrer Anwendungen bildet. Rechnet man diese Zahl noch mit Java-basierten Frameworks, Bibliotheken und JVM-basierten Sprachen zusammen, wird klar, dass Java eine entscheidende Rolle in modernen Unternehmen spielt.

Allerdings hat eine Reihe von Lizenz- und Preisänderungen für Oracle Java SE – das beliebte Abonnement für Java-Laufzeit und -Support – in der weltweiten Java-Community Bedenken ausgelöst. Die neuen Konditionen: Oracle rechnet nun auf Grundlage der Mitarbeiterzahl im Unternehmen ab – einschließlich Auftragnehmern und anderen Drittparteien, die den Geschäftsbetrieb unterstützen – und nicht auf der Grundlage der tatsächlich verwendeten Java-Nutzung. Der Kostenunterschied ist erheblich. Die meisten Unternehmen werden nach dem neuen Modell das Doppelte bis hin zum Fünffachen bezahlen.

Mehr als 8 von 10 Unternehmen, die derzeit Oracle Java verwenden, gaben an, dass sie über die neue Preisgestaltung besorgt sind. Nach der vierten großen Lizenz- beziehungsweise Preisänderung innerhalb von vier Jahren erwägen viele Unternehmen den Wechsel zu alternativen Java-Distributionen, beispielsweise solchen basierend auf OpenJDK ("Java Development Kit"). The University of Sydney, eine der weltweit führenden Forschungsuniversitäten, hat den Wechsel bereits vorgenommen und berichtet von erheblichen Kosteneinsparungen und einer Vereinfachung der Geschäftsaktivitäten.

Sie ziehen eine Alternative zu Oracle Java in Betracht? Die drei Phasen der Migration

Obwohl die Aussicht auf eine Migration von Oracle JDK zu einer OpenJDK-Distribution abschreckend erscheinen mag, ist sie in der Realität recht einfach umzusetzen. Denn Oracle Java und OpenJDK-Distributionen basieren auf demselben Quellcode. Sie sind somit funktional gleich und werden nur unter unterschiedlichen Lizenzbedingungen vertrieben.

Aus technischer Sicht besteht die Migration normalerweise aus der Installation einer neuen Distribution und der Konfiguration der Unternehmensanwendung für deren Verwendung. Eine gute Planung und Vorbereitung ist jedoch wichtig – insbesondere für Unternehmen, die Java-Anwendungen seit Jahren auf Desktops und Servern verwenden und daher verschiedene JDK-Versionen ausführen.

Unabhängig von den Migrationszielen, die ein Unternehmen verfolgt, hilft die folgende dreistufige Methodik bei einer erfolgreichen Migration:

  • Feststellen: Ermitteln Sie, welche Java-Versionen von welchen Anwendungen und auf welchen Geräten in Ihrem Unternehmen verwendet werden. Dies gilt auch für Ihre Cloud-Bereitstellungen. Hilfe erhalten Sie von IT-Asset-Management-Tools sowie Beratungsunternehmen wie Azul. Letztere haben maßgeschneiderte Softwareskripte und -dienste entwickelt, um sicherzustellen, dass keine JDKs übersehen werden. Die Bestandsaufnahme hilft Ihnen dabei, Ihren Migrationsplan zu erstellen.
  • Ausführen: Installieren Sie für jedes Gerät, das eine Java-Laufzeitumgebung erfordert, dieselbe Version der aktuell verwendeten OpenJDK-Distribution. Stellen Sie also sicher, dass Sie einen gleichwertigen Ersatz mit genau derselben Update-Version installieren. Passen Sie die Umgebung und Konfiguration so an, dass Ihre Anwendung die OpenJDK-Distribution verwendet.
  • Validieren: Testen Sie Ihre Anwendungen, um sicherzustellen, dass alles erwartungsgemäß funktioniert. Der Testvorgang variiert je nach Applikation. Es wird beispielsweise getestet, ob eine Anwendung, die mit einer OpenJDK-Distribution ausgeführt wird, genauso funktioniert wie mit Oracle Java – mit einem vergleichbaren Testumfang wie beim Testen einer vierteljährlichen Upgrade-Version. Die meisten Unternehmen haben bereits solche vierteljährlichen Testvorgänge eingerichtet.

Obwohl die Aussicht auf eine Migration von Oracle JDK zu einer OpenJDK-Distribution abschreckend erscheinen mag, ist sie in der Realität recht einfach umzusetzen.(Bild:  Azul)
Obwohl die Aussicht auf eine Migration von Oracle JDK zu einer OpenJDK-Distribution abschreckend erscheinen mag, ist sie in der Realität recht einfach umzusetzen.
(Bild: Azul)

Nach Abschluss Ihrer Migration sind Sie nun in der Lage, Ihre Java-Umgebung auf höchstem Sicherheits- und Stabilitätsniveau zu halten. Sie haben außerdem ein viel klareres Bild davon, welche Java-Laufzeiten von jeder Anwendung verwendet werden. So umgehen Sie eine potenzielle finanzielle Haftung im Zusammenhang mit der jüngsten Preisänderung von Oracle. Weitere Informationen zur erfolgreichen Migration finden Sie unter "OpenJDK-Migration für Dummies".

Ihre Java-Umgebung ist grundlegend. Für den langfristigen Erfolg Ihres Unternehmens sollte sie als strategischer Schwerpunkt fungieren. Dank seiner Robustheit, Vielseitigkeit und anhaltenden Bedeutung in der sich ständig weiterentwickelnden Technologielandschaft ist Java eine wertvolle Ressource für Unternehmen weltweit.

Indem Sie in die richtigen Java-Lösungen investieren, sich über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden halten und für eine gut gewartete und sichere Umgebung sorgen, können Sie das volle Potenzial von Java ausschöpfen – um Innovationen voranzutreiben, das Kundenerlebnis zu verbessern und sich einen Wettbewerbsvorteil zu sichern.

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