Management - IT-Sizing in der Datacenter-Planung, Teil 2 In 5 Schritten zur tragfähigen Datacenter-Strategie

Von Peter auf dem Graben* 1 min Lesedauer

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Die Anforderungen an Rechenzentren verändern sich rasant. Höhere Leistungsdichten, strengere Gesetze, klar definierte Nachhaltigkeitsziele: All das verlangt nach präziser Planung. Denn: Spielräume, wie es sie früher gab, sind verschwunden.

„Give me Five!“ In diesem Fall geht es um eine strukturierte Grundlage für die Rechenzentrumsplanung. (Bild:  Kit8 d.o.o. - stock.adobe.com)
„Give me Five!“ In diesem Fall geht es um eine strukturierte Grundlage für die Rechenzentrumsplanung.
(Bild: Kit8 d.o.o. - stock.adobe.com)

Wer heute ein Rechenzentrum plant, muss so genau wie möglich wissen, was darin betrieben wird und in den nächsten Jahren betrieben werden soll. Und zwar nach einem erarbeiteten IT-Konzept. Es reicht nicht mehr, auf Reserve zu setzen und auf Flexibilität zu hoffen.

Um dem zu begegnen, wurde im Frühjahr 2025 durch den Eco-Verband ein praxisnahes Whitepaper veröffentlicht: „Orientierungshilfe zur Leistungsdichte und Lastermittlung von Servern, Datenschränken und Rechenzentren“. Der dort vorgestellte Fünf-Schritte-Ansatz bietet die strukturierte Grundlage für eine Planung, die tatsächlich trägt:

  • 1. Bedarfsanalyse: Welche IT-Systeme werden eingesetzt? Was wird migriert? Wo ist Wachstum geplant?
  • 2. Flächen- und Energiebedarf: Wie viel Raum, Strom und Verfügbarkeit benötigen diese Systeme?
  • 4. Betriebsstrategie: Wie lassen sich die Effizienz-Ziele mit den vorhandenen Ressourcen erreichen?
  • 5. Monitoring: Wie wird im laufenden Betrieb überwacht, dokumentiert und rechtzeitig reagiert?

Entscheidend ist dabei die Zusammenarbeit. IT- und Datacenter-Planung müssen verzahnt sein. Gemeinsam wird ermittelt, wie hoch die Leistungsdichte sinnvoll verdichtet werden kann – immer im Verhältnis zu Fläche, Infrastruktur und Betriebskosten. Dabei entstehen belastbare Konzepte. Sie machen nicht nur transparent, wann Systeme ausgetauscht werden sollten, sondern auch, welche Anforderungen an das RZ daraus resultieren.

Das Facility-Management profitiert ebenso: Hohe, gleichmäßige Auslastung über die Betriebsdauer hinweg ist möglich. Und wo Erweiterungen oder Generationswechsel anstehen, kann skaliert werden – geplant, nicht reaktiv. So entsteht ein Betrieb, der flexibel bleibt, ohne an Stabilität zu verlieren.

*Der Autor
Peter auf dem Graben ist Senior Data Center Consultant bei der DC-CE RZ-Beratung GmbH & Co. KG.

Bildquelle: DC-CE RZ-Beratung GmbH & Co. KG

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