Gesicherter grüner Strom und geplante Abwärme-Abgabe FRA03: Richtfest für grünes Maincubes-Datacenter

Von Daniel Schrader 1 min Lesedauer

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Maincubes feiert das Richtfest seines Co-Location-Rechenzentrums „FRA03“ in Schwalbach am Taunus nahe Frankfurt. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2026 geplant.

Schwalbacher Landrat Michael Cyriax (v. l. n. r), Chief Development Officer von Maincubes Thomas Wacker, Maincubes-CEO Oliver Menzel und Bürgermeister Alexander Immisch beim Richtfest von „FRA03“ am 12. Juni 2025.(Bild:  Maincubes)
Schwalbacher Landrat Michael Cyriax (v. l. n. r), Chief Development Officer von Maincubes Thomas Wacker, Maincubes-CEO Oliver Menzel und Bürgermeister Alexander Immisch beim Richtfest von „FRA03“ am 12. Juni 2025.
(Bild: Maincubes)

Das auf 16 Megawatt (MW) IT-Last ausgelegte Rechenzentrum entsteht auf dem Gelände des ehemaligen deutschen Firmensitzes von Samsung und knapp 400 Meter vom kleineren Maincubes-Datacenter „FRA02“ (7,3 Megawatt) entfernt.

Grüner Strom und geplante Abwärme-Abgabe

Mit langfristigen Stromabnahmeverträgen verspricht Maincubes eine 100-prozentige Versorgung des Rechenzentrums mit erneuerbaren Energien. Dazu gehört auch ein Vertrag mit den Stadtwerken Göttingen für 34 Megawatt Solarstrom.

Zudem soll ein Vertrag für die Abgabe der Datacenter-Abwärme an die Süwag-Gruppe kurz vor dem Abschluss stehen. Diese betreibt das Fernwärmenetz von Schwalbach und soll auch die Wärmepumpen für die Aufbereitung der Abwärme stellen, während Maincubes die entsprechenden Flächen auf dem Rechenzentrumsgelände bereitstellt.

Lokalpolitiker stehen geschlossen hinter dem Projekt

Für Schwalbach und seine 15 Tausend Einwohner ist die Datacenter-Expansion insbesondere nach dem Wegzug von Samsung im Herbst 2024 eine wichtige Entwicklung, die die wirtschaftliche Attraktivität des Standorts zu sichern verspricht. So betonte zum Anlass des Richtfestes auch der Landrat Michael Cyriax (CDU): „Das neue Rechenzentrum leistet einen Beitrag dazu, den digitalen Standort Main-Taunus-Kreis und die Region weiterzuentwickeln.“

Der Bürgermeister Alexander Immisch (SPD) betonte seinerseits den „konsequentem Fokus auf Nachhaltigkeit“ und „die geplante Nutzung der Abwärme für unser lokales Fernwärmenetz“ als wichtigen Faktor für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung“.

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