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Konzentration auf vier Bereiche

Energieversorgung
Zur Reduktion von Streuströmungen sollte, wenn möglich, bereits an der Transformator-Station ein TN-S-System belegt werden. (TN = Terre Neutre, ein Niederspannungsnetz, bei dem der Sternpunkt auf der Unterspannungsseite im Transformator geerdet ist). Bei Mehrfacheinspeisung dürfen die PEN-Leiter (PEN = Protective Earth Neutral, ein Schutz- und Neutralleiter) der beteiligten Transformatoren nur eine einzige Verbindung zum Erdungssystem im Gebäude besitzen.
Potenzialausgleich
Gemäß DIN VDE 0100 Teil 200 ist der Potenzialausgleich eine „elektrische Verbindung, die die Körper elektrischer Betriebsmittel und fremde leitfähige Teile auf gleiches oder annähernd gleiches Potential bringt“. Im Rechenzentrum läuft es auf ein enges Maschensystem hinaus, um Streuströme zu reduzieren.
Je enger und zahlreicher die Maschen sind, umso besser ist die Schirmwirkung. Damit fließen etwa indizierte Ströme und Ableitströme über das Potenzialausgleichsystem ab und teilen sich besser auf. Damit lässt sich die negative Wirkung reduzieren.
Elektro-Installation
Hierbei geht es die EMV-gerechte Verlegung von Kabeln und Leitungen, Angefangen bei der Schaltschrankverdrahtung bis zur Einführung in das Gehäuse des verbrauchenden Systems.
Überspannungs- und äußerer Blitzschutz
Rechenzentren müssen gegen leitungsgebundene und gestrahlte Störungen durch den elektromagnetischen Blitzimpuls (LEMP) geschützt werden. Eine Schutz nach außen reicht dabei laut Görres nicht. Vielmehr sollten alle Energie- und IT-Anlagen einen Blitzschutz bekommen.
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