Forrester-Studie hilft Unternehmen beim Auslagern von IT-Prozessen Drei Schritte zur erfolgreichen Outsourcing-Strategie

Autor / Redakteur: Peter Hempel / Ulrich Roderer

Das Marktforschungsinstitut Forrester Research hat eine Studie angefertigt, die sich mit Outsourcing-Strategien befasst. Dabei kommt die Studie zum Ergebnis, dass drei grundlegende Schritte ausreichen, um ein strategisches Outsourcing-Modell optimal aufzustellen.

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Mit drei entscheidenden Schritten können Unternehmen den größtmöglichen Nutzen aus einer Outsourcing-Strategie ziehen. Dies ist das Ergebnis der neuesten Forrester-Studie, in der sich Analysten des Technologie- und Markforschungsunternehmen über drei Jahre hinweg detailliert mit großen Service-Anbietern und Anwendern befasst haben. Dabei haben die Analysten eine Reihe von Defiziten in der Outsourcing-Strategie bei Anwender-Unternehmen aufgedeckt.

Senior Analyst Richard Peynot, Autor der Studie, kommentiert die Ergebnisse: „Die Gespräche mit den Nutzern ergaben, dass die gängigen Argumente für Outsourcing nach wie vor gültig sind: Kosteneinsparungen und verbesserte IT-Betriebsabläufe sind die Schlüssel. Ein weiteres Argument ist der Qualitätsmangel der eigenen IT-Abteilung – nicht selten benutzt vom Top-Management, um eine Entscheidung für das Outsourcing durchzusetzen. Das Argument „Outsourcing als eine Sanktion“ ist jedoch riskant, denn nur selten berücksichtigen die Befürworter die nötige Bandbreite unterschiedlicher und für den Outsourcing-Erfolg wichtiger Faktoren.“

Forrester behandelt in diesem Report den Weg zur Bildung einer strategischeren Beschaffungsmethode – beginnend mit der Versicherung, dass alle am Outsourcing-Projekt beteiligten Gruppen die verfügbaren Modelle verstanden haben. Nach jahrelanger Beobachtung von ausgelagerten Geschäftsaktivitäten und Gesprächen mit Kunden zu diesem Thema hat Forrester sechs grundlegende Outsourcing-Modelle identifiziert, die in der Studie gegenübergestellt werden. Mit drei grundlegenden Schritten zum Erstellen eines strategischen Modells finden Unternehmen das geeignete Modell.

Die drei Grundkriterien

Strukturelle Beschaffenheit der IT-Abteilung spielt eine Rolle bei der Vorauswahl des Modells. IT-Eigenschaften, wie zum Beispiel der Grad der Zentralisation oder unveränderbare Betriebsabläufe sind fundamentale Fragen, die bereits bestimmte Modelle ausschließen und andere in die engere Wahl kommen lassen. Unternehmen sollten sich nicht für ein Modell entscheiden, bevor sie geprüft haben, ob es für sie sinnvoll ist.

Personalverfügbarkeit für neue Projekte ist ein wichtiges Auswahlkriterium für oder gegen einzelne Modelle. Ressourcenauflagen und -pläne sollten dem Anwender ebenso Anlass geben, die angestrebten Outsourcing-Modelle anzupassen, beziehungsweise bestimmte Optionen für sich einfach auszuschließen.

IT-Zusammenhänge determinieren die Einführung des ausgewählten Outsourcing-Modells. Das Zusammenspiel der Aktivitäten im Unternehmen wird ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung für die Auslagerung eines bestimmten Bereichs sein – oder welcher Bereich weitere vorbereitende Tätigkeiten für eine geeignete Outsourcing-Methode bedarf.

Weiterführende Informationen

Der Report wird gemeinsam mit weiteren Studien im Rahmen des „Forrester’s Service and Sourcing Forum EMEA 2007“ diskutiert werden. Die Veranstaltung, für die Redner aus der Industrie wie von Kimbery-Clark, ABN AMRP und ING gewonnen werden konnten, findet am 29. und 30. November 2007 in Nizza statt. Weitere Informationen sind auf den unten verlinkten Webseiten zu finden.

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